AK und WKO übernehmen Lebenshilfe Ausbildungszentren

AK und WKO übernehmen Lebenshilfe Ausbildungszentren

Wirtschaftskammer (WK) und Arbeiterkammer Vorarlberg (AK) haben die Leitung der Überbetrieblichen Ausbildungszentren (ÜAZ) der Lebenshilfe Vorarlberg übernommen. Die Gesellschaftsanteile wurden per 1. Jänner im Verhältnis 50:50 aufgeteilt, teilten die Kammern mit. "Uns als Sozialpartner ist die Lehrlingsausbildung ein großes Anliegen", erklärte WK-Präsident Manfred Rein.

Die ÜAZ befinden sich an den Standorten Hohenems (Bez. Dornbirn) sowie Röthis und Rankweil (beide Bez. Feldkirch). Dort werden seit 2005 Jugendliche mit Benachteiligungen ausgebildet, die trotz engagierter Suche keine Lehrstelle finden oder ihre Lehre abbrechen mussten. Neben der betrieblichen, praxisorientierten Schulung findet die schulische Ausbildung an der zuständigen Landesberufsschule statt. Darüber hinaus erhalten die Lehrlinge zusätzliche sozialpädagogische Unterstützung. Aktuell sind rund 130 Heranwachsende in den ÜAZ beschäftigt.

"Unser Engagement ist Ausdruck unseres Bekenntnisses für eine qualitativ hochwertige duale Ausbildung für alle Jugendlichen im Land", sagte Rein. Man spüre schon jetzt die Auswirkungen einer immer älter werdenden Gesellschaft, deshalb müssten die vorhandenen Potenziale optimal genutzt werden. Nur fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter hätten langfristig eine Chance auf dem Arbeitsmarkt, erklärte AK-Präsident Hubert Hämmerle.

Sowohl Rein als auch Hämmerle betonten, dass man mit den ÜAZ den eingeschlagenen Weg weitergehen wolle. In weiterer Folge werde es aber auch darum gehen, bestehende Synergien zwischen ÜAZ, Lehrbetrieben und Berufsschulen stärker zu nutzen. Auch eine Erweiterung der in den ÜAZ angebotenen Lehrberufe sei im Gespräch, so Rein.

Werner H. Hoffmann (li.) und Alfred Taudes

Karrieren

Corporate Governance goes digital: Was Aufsichtsräte können müssen

Lukas Haider, BCG Österreich

Karrieren

Digitale Revolution im Consulting

Recht

Sommerhitze im Büro: Das sind Ihre Rechte