Verhandlungspoker: Gehaltserhöhung oder neuer Job

Verhandlungspoker: Gehaltserhöhung oder neuer Job

Gehalt ist ein heikles Thema. Zwar ist die Höhe des Gehalts längst nicht mehr der einzige bestimmende Faktor, wenn es um die Mitarbeiterzufriedenheit geht. Trotzdem ist und bleibt Geld entscheidend. Viele, der mit dem Wunsch nach mehr Geld abblitzen, machen sich auf Jobsuche.

Gehaltsverhandlungen sind sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer besonders kritische Momente. Auf der einen Seite steht der verständliche Wunsch nach mehr, auf der anderen Seite das ebenfalls verständliche Streben nach Kostenoptimierung. In einer Online-Umfrage ist das Jobportal karriere.at der Frage nachgegangen, wie Arbeitnehmer reagieren, wenn sie mit dem Wunsch nach mehr Geld abblitzen.

Das Ergebnis zeigt, dass vier von zehn Arbeitnehmern (38 %) im Falle einer Ablehnung ihres Wunsches beginnen, sich nach einem anderen Job umzusehen. Jeder Vierte (25 %) versuchen, ihr Salär durch Bonuszahlungen oder Prämien aufzubessern. Rund jeder Dritte (31 %) will weiterarbeiten und durch Leistung überzeugen, um beim nächsten Mal mit der Gehaltserhöhung durchzukommen.

Wie Arbeitgeber reagieren

Auf der anderen Seite stehen die Unternehmensvertreter. Und die sind oft gar nicht so unbeweglich, wie man oft glauben mag. Auch im Sinne der Mitarbeiterzufriedenheit. „Selbst wenn die Höhe des Gehalts nur eine von mehreren Variablen hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit ist, so ist dieses Thema besonders heikel. HR-Verantwortliche sind bemüht, Personalkosten niedrig zu halten und die Lohnschere im Unternehmen nicht auseinanderklaffen zu lassen. Für Mitarbeiter ist die Höhe des Gehalts auch eine Bestätigung für die Wertschätzung ihrer Leistungen“, kommentiert Jürgen Smid, geschäftsführender Gesellschafter von karriere.at, das Ergebnis der Online-Umfrage.

Bei zu hohen Gehaltsforderungen erklären 42 Prozent dem Gegenüber die Gründe für das Nein, verweisen aber gleichzeitig auf Perspektiven. Drei von zehn (29 Prozent) bieten „je nach Position“ Boni oder Benefits an. Handelt es sich um eine Schlüsselkraft, wägen 13 Prozent zunächst ab und stimmen letztlich auch zu. Konsequent auf bestehende Gehaltstabellen weisen nur 16 Prozent der Befragten hin.

„Auch wenn die Höhe des Gehalts nur eine von mehreren Variablen hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit ist, so ist dieses Thema besonders heikel. HR-Verantwortliche sind bemüht, Personalkosten niedrig zu halten und die Lohnschere im Unternehmen nicht auseinanderklaffen zu lassen. Für Mitarbeiter ist die Höhe des Gehalts auch eine Bestätigung für die Wertschätzung ihrer Leistungen“, kommentiert Jürgen Smid, geschäftsführender Gesellschafter von karriere.at, das Ergebnis der Online-Umfrage.

13 Coaching-Mythen

13 Coaching-Mythen: #3 Hirnnutzung

13 Coaching-Mythen: #2 Der Frosch im Topf

13 Coaching-Mythen

13 Coaching-Mythen: #2 Der Frosch im Topf

13 Coaching-Mythen

13 Coaching-Mythen: #1 Der Feuerlauf