Silicon-Valley-Spirit für Österreich: Andreas Salcher auf Forschungsreise

Silicon-Valley-Spirit für Österreich: Andreas Salcher auf Forschungsreise
Silicon-Valley-Spirit für Österreich: Andreas Salcher auf Forschungsreise

Andreas Salcher erforscht in der Google-Zentrale im kalifornischen Silicon Valley die virtuelle Realität von morgen. Ähnlichen Erfindergeist wünscht er sich für Österreich.

Österreichs prominentester Bildungsexperte, Andreas Salcher, unternahm eine Forschungsreise ins Silicon Valley, traf dort Spitzenmanager von Google, Apple & Co., sprach mit Professoren an der Stanford University, besuchte Schulen. Exklusiv für den trend beschreibt er, wie Österreich vom kalifornischen Mindset profitieren könnte.

Stanford-Professorin Carol Dweck hat in ihrer Forschung über den Erfolg von Kindern, Studenten, Sportlern, Künstlern und Managern herausgefunden, dass für deren Erfolg nicht so sehr das Talent, sondern ihr Selbstbild entscheidend ist. Menschen mit einem dynamischen Selbstbild ("Growth Mindset“) sind davon überzeugt, dass sie ihre angeborene Intelligenz genauso wie ihre Persönlichkeitsmuster wesentlich zum Positiven verändern können. Dagegen halten Menschen mit einem statischen Selbstbild ("Fixed Mindset“) an der Auffassung fest, dass menschliche Eigenschaften nur unwesentlich beeinflusst werden können.

Natürlich wäre es zu verkürzt, zu behaupten, dass alle Akteure im Silicon Valley ein dynamisches Selbstbild hätten. Aber eine Aussage des Soziologen Benjamin Barber könnte durchaus zutreffen: "Ich teile die Welt nicht in Schwache und Starke oder Gewinner und Verlierer ein. Ich teile die Welt in Lerner und Nichtlerner ein.“ Für diese These spricht, dass sich klassische Hightech-Unternehmen wie Cisco heute als "Learning Companies“ definieren. Cisco ist überzeugt, dass Frontalvorträge in Klassenzimmern oder traditionelle Firmentrainings bald der Vergangenheit angehören werden, und investiert massiv in neue Lernformen.

Immer deutlicher zeichnet sich daher die Gefahr ab, dass Österreich sich aufgrund der Reformunfähigkeit des Bildungssystems und des wirtschaftsfeindlichen Klimas im Kreis der "Nichtlerner“ wiederfindet und sich dort aufgrund eines nationalen "Fixed Mindsets“ einzementiert.

Google-Zentrale. Im reichen Silicon Valley sieht man kaum Bentleys, Ferraris oder Lamborghinis, dafür um so mehr Fahrräder und Teslas.

Das, was ich gemeinsam mit meinem Projektpartner Günter Rattay bei unserer Entdeckungsreise als "Silicon-Valley-Mindset“ identifiziert habe, ist kein geschlossenes System, sondern eine positive Geisteshaltung, die sich aus bestimmten Prinzipien und Einstellungen zusammensetzt. Im Folgenden sechs Thesen und fünf Schlüsse, wie auch Österreich vom Spirit der Kalifornier profitieren könnte.

I. Denken in Chancen und Möglichkeiten anstelle von strikten Prozessen und Angst vor dem Scheitern scheinbar utopischer Projekte.

Ein Grund, warum die Europäer die Entwicklung der sozialen Medien so verschlafen haben, liegt in ihrer kritischen Haltung gegenüber Technologien. Im Silicon Valley herrscht das "Trial and Error“-Prinzip. Was oft vergessen wird: Auch im Silicon Valley scheitern 90 Prozent aller Start-ups in unterschiedlichen Stadien. Das verlangt eine hohe Resilienz vom einzelnen Gründer und eine große Risikobereitschaft von Seiten der Unternehmen und Investoren. Fehleinschätzungen, falsche Entscheidungen, auch vom Topmanagement, werden offen diskutiert und reflektiert, statt zu versuchen, diese zu vertuschen und Schuldige zu finden, wie das oft in traditionellen Organisationen der Fall ist.

Larry Page stellt sich einmal wöchentlich den Mitarbeitern in Mountain View für eineinhalb Stunden, erzählt von Erfolgen und Problemen, die es gerade zu bewältigen gilt. Tim Cook scheut sich nicht, mit 200 Praktikanten kritische Fragen wie zum Beispiel Apples Umgang mit der Nachhaltigkeit zu diskutieren.

Im Innovations-Labor der Singularity University, in der Manager "disruptives Denken“ lernen sollen.

II. Unternehmen haben eine klare Vision, die von einer starken Führungspersönlichkeit konsequent auf die Ziele jedes Mitarbeiters heruntergebrochen wird.

Einen großen Wurf kann nur erzielen, wer die Absicht hat, weit zu werfen. Auffallend sind Leitbilder, die wesentlich präziser und gleichzeitig visionärer sind als die oft austauschbaren Floskeln bei uns.

Apple will das bestmögliche Produkt und maximales Kundenerlebnis schaffen. Die virtuelle Universität Udacity will "Bildung für jeden in der Welt überall und jederzeit zugänglich machen“. Überzeugende Führungspersönlichkeiten und Gründer sorgen dafür, dass sich jeder Mitarbeiter als Teil dieser Vision versteht.

Wir verwechseln oft Leadership mit Persönlichkeit. Larry Page gilt nicht als großer Redner, aber als exzellenter Motivator. Wer eine charismatische Mission hat, der braucht nicht unbedingt ein charismatischer Führer zu sein. Das erhöht, wie Jim Collins in seinem Bestseller "Good to Great“ herausgefunden hat, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen seinen Gründer überlebt und dauerhaft erfolgreich bleibt.

Im "Hangar One“ der Nasa wurden einst Luftschiffe gebaut, heute forscht hier Google. Das Gelände beheimatet auch die Singularity University.

III. Ideen entwickeln sich in Öko-Systemen zu marktfähigen Produkten.

Google hat mehr Gruppen als Mitarbeiter. Wie geht das? Fast alle Mitarbeiter arbeiten in mehreren Gruppen mit, weil nur die Zusammenarbeit über die oft siloartigen Bereiche hinaus ermöglicht, dass das Produkt immer im Zentrum steht. Ohne Netzwerk geht aber auch für die Start-up-Unternehmer gar nichts.

Sie treffen sich in den Cafés, gehen auf private Einladungen, nehmen an Konferenzen teil und tauschen ständig Erfahrungen aus. Programmierer bitten Freunde bei konkurrierenden Unternehmen um Hilfe bei schwierigen Problemen. Im Garten der Silicon-Valley-Legende Satjiv S. Chahil, des ehemaligen Vizepräsidenten von Apple, wurden wir Zeuge, wie Ökosysteme funktionieren. Cahil beriet einen Unternehmer, der ein Hörgerät erfunden hatte, das sich in Ohrenanhängern für Frauen verbergen lässt. Zu unserer Freude schlug er ein renommiertes österreichisches Unternehmen als Produzenten vor, dessen Eigentümerfamilie er kannte. Silicon Valley goes Austria - bisher leider viel zu selten.

Ein wichtiger Schritt, das zu ändern, ist eine gemeinsame Initiative von Außenminister Kurz und WKO-Präsident Leitl, die gerade einen Hub für österreichische Unternehmer im Silicon Valley gegründet haben. Denn die Chinesen sind schon lange am massivsten dort vertreten, die Europäer sind Nachzügler.

IV. Die Besten sind gerade gut genug.

Wer bei einem der Topunternehmen arbeiten will, muss sich einem strengen und ausgeklügelten Auswahlprozess stellen. Selbst für ein Praktikum bei Apple muss man sieben Interviews überstehen. Für eine Position bei Google gilt es, sich in neun Interviews zu bewähren. Grundvoraussetzung ist ein spannender Lebenslauf, der nicht nur brillante Fachkompetenz, sondern auch Engagement in außergewöhnlichen Projekten beweist.

Danach testet man die Bewerber zuerst telefonisch und dann persönlich in ihren Fähigkeiten im unkonventionellen Denken. Dabei ist man von trickreichen Fragen à la "Wenn Sie den Auftrag bekämen, die Fenster aller Wolkenkratzer in New York zu putzen, wie viele Mitarbeiter bräuchten Sie?“ abgekommen und setzt eher auf die Lösung aktueller Problemstellungen. Entscheidet das Team dann, dass der Bewerber dazupasst, winken eine motivierende Unternehmenskultur und ein Wohlfühlpaket.

Ein Stanford-Software-Student kann für ein achtwöchiges Praktikum mit 15.000 Dollar, ein Absolvent mit einem Jahresgehalt ab 200.000 Dollar rechnen.

Noch wichtiger ist das Gefühl, jetzt zu den Besten zu gehören. 98 Prozent der aufgenommenen Mitarbeiter bei Google bleiben. Die wenigen, die gehen, tun dies oft mit der Absicht, selbst ein Unternehmen zu gründen. Cisco nutzt vor allem LinkedIn als Rekrutierungstool und versucht, die jungen High Potentials schon in der Schule zu erreichen. Dafür werden eigene Scouts als Talentsucher eingesetzt. Vor allem Computerwissenschafts-Studenten sind bei allen Topunternehmen heiß begehrt. Früher fühlten sich junge Menschen, die die Welt verändern wollten, von Politik oder Journalismus angezogen. Heute wählen sie Computerwissenschaften und Programmierung.

V. Extreme Leistungsorientierung, kombiniert mit hohem Gestaltungsspielraum für die Mitarbeiter, wird gelebt.

In einem vertrauensbasierten Umfeld kann jeder die ihm gesteckten Ziele auf seine Art lösen, es gibt überraschend wenig detaillierte Vorschriften und Standards.

Bei Google haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, circa 20 Prozent ihrer Gesamtarbeitszeit eigenen Ideen zu widmen oder Projekte zu starten. Wenn die Entscheidungsalternativen gut aufbereitet sind, wird vom Management rasch entschieden.

Als Kriterium dient zum Beispiel der "Zahnbürsten-Test“. Darunter versteht man, dass ein neues Produkt vom Nutzer wie eine Zahnbürste mindestens zweimal täglich verwendet wird. Die Schlüsselmitarbeiter werden von ablenkenden und nicht der direkten Lösung dienenden Prozessen befreit: Essen und Trinken sind überall verfügbar, Logistik und persönliche Besorgungen werden von eigenen Serviceabteilungen übernommen. Im Apple-Hauptquartier gibt es sogar perfekt designte Notebookhalter auf den Toiletten, damit keine Sekunde verloren geht.

VI. Ansehen definiert sich über nachweisbaren Erfolg - Protz ist verpönt.

Im ganzen Silicon Valley, immerhin einer der reichsten Gegenden der Welt, sieht man keine Bentleys, Ferraris oder Lamborghinis, am ehesten noch Aston Martins, die Luxusmarke des Understatements. Dafür ist die Dichte an Teslas hoch.

Das Büro von John Couch, Vizepräsident von Apple, des wertvollsten Unternehmen der Welt, ist schlicht und würde in Österreich wahrscheinlich dem eines Abteilungsleiters entsprechen, abgesicherte Vorstandetagen sind unbekannt. Selbst die Internetmilliardäre wohnen in vergleichsweise bescheidenen Häusern, die allerdings trotzdem ein Vielfaches von vergleichbaren Bleiben in Österreich kosten. Es zählt der messbare Erfolg, der sich an der Strahlkraft von Innovationen wie bei Tesla oder schlicht im Marktwert des Unternehmens bemisst.

Mit Apple-Vizepräsident John Couch diskutiert Andreas Salcher die Zukunft des Lernens.

Das Fazit für Österreich

I. Reflexion ist ein entscheidendes Wort im Silicon Valley.

In den meisten traditionellen Unternehmen sind alle vom Chef bis zum Mitarbeiter meist viel zu sehr mit der Befriedigung der immer dominanteren Managementsysteme beschäftigt, um die nötige Zeit zum Reflektieren zu finden. Die Unternehmen im Silicon Valley schaffen es offenbar, diesen Wert in die DNAs ihrer Organisationen zu implementieren. Dafür sind Räume und die ständige Unterstützung durch Vorgesetzte und Coaches notwendig.

II. Transparenz bei allen Entscheidungen ist das zweite Element in den Organisationskulturen, das hohe Priorität hat.

Interessanterweise gelingt das in Unternehmen wie Google und Apple, die extremen Wert auf Geheimhaltung legen. Es ist möglich, alle Dinge anzusprechen, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Misserfolge, auch vom Topmanagement, werden zelebriert statt vertuscht. "Shame and blame“ werden damit verhindert. "Bossy“ sein und Machtspiele werden nicht geduldet.

III. Ambivalenz ist wahrscheinlich die wichtigste Managementtugend der Zukunft.

Das heißt, Widersprüche zu erkennen, lernen, damit zu leben und trotzdem handlungsfähig zu bleiben, statt sich dadurch blockieren zu lassen. Es war überraschend, wie gerade die HR-Verantwortlichen von sich aus das Thema "Verletzbarkeit“ angesprochen haben. Das Mindset des Silicon Valleys könnte man als das Denken in exponentiellen Ideen verstehen.

Typisch dafür ist ein Lehrgang an der Singularity University, in dem Manager und Selbständige lernen, ein Unternehmen zu gründen, dass das Leben von mindestens einer Milliarde Menschen beeinflusst. Für die 90 Plätze in dem Lehrgang gibt es weltweit 2.000 Bewerber.

Start-ups, die nicht einen Businessplan mit einem angepeilten Unternehmenswert von einer Milliarde Dollar vorweisen können, finden ganz schwer Zugang zu Risikokapital. Daher kursieren Witze unter Jungunternehmern wie "Meine PR-Beraterin hat mir gesagt, 1 + 1 = 4 ist viel zu wenig.“ Das Silicon-Valley-Mindset ist die Verschmelzung von Wissen (Stanford, Berkeley) mit Unternehmertum (Google, Apple, Cisco, Twitter, Facebook) und genial erzählten Heldengeschichten (Steve Jobs, Elon Musk).

Arbeitsplätze Bei der Design- und Innovationsberatungsfirma Ideo, die das "Design Thinking“ mitentwickelt hat.

IV. Die dunkle Seite des Silicon Valley.

Jedes Jahr gibt es circa 250 Selbstmordversuche von Schülern, die unter dem eigenen Druck und den Erwartungen der Eltern zerbrechen. Wer nicht ausnahmslos "As“ (bei uns Einser) bekommt, fühlt sich schnell als Versager. Viele Eltern wählen ihren Wohnort strategisch nach der Schulqualität. Manche geben ihre Kinder aus taktischen Gründen in eine öffentliche Schule, weil der Druck auf die Topuniversitäten steigt, nicht nur Schüler aus Privatschulen zu nehmen. Da die öffentlichen Schulen im reichen Silicon Valley zu den besten im Land gehören, erhöht das die Chancen für ihre Kinder, in Stanford, Berkeley, Harvard oder am MIT zu landen.

Wer im Silicon Valley versagt, der muss gehen. Es sind nicht wenige, die in dieser extrem wettbewerbsintensiven Atmosphäre scheitern. Sieben-Tage-Wochen mit 14-Stunden-Tagen sind eher die Regel als die Ausnahme, die Mehrzahl der Start-up-Unternehmer und Mitarbeiter in den Topfirmen sind zwischen 25 und 35 Jahre alt. Bars und Restaurants stehen ab 21 Uhr meist leer, da jeder an seinem Computer sitzt und arbeitet.

Über-50-Jährige sieht man ganz selten, das sind diejenigen, die es schon vor langer Zeit geschafft haben. Die Gründung einer Familie und Zeit für ein erfüllendes Privatleben sind in einem von Ehrgeiz und Leistungsdruck geprägten Umfeld riesige Herausforderungen.

V. Österreich oder Silicon Valley: wo lässt es sich besser leben?

Alt, arm und krank lebt es sich definitiv besser in Österreich. Jung, ehrgeizig und gesund findet man im Silicon Valley sicher bessere Chancen vor. Daher verwundert es wenig, dass die Österreicher, die derzeit in Stanford oder Berkeley studieren oder bereits bei Apple oder Google arbeiten, eines gemeinsam haben: Sie können sich nicht vorstellen, aus beruflichen Gründen jemals wieder nach Österreich zurückzukommen.

Sie beklagen die Kultur des Jammerns, des Zynismus und die Mentalität des "ändern kann man eh nix“. Leistung werde nicht anerkannt, sondern vermiest, es zähle das Mittelmaß, nicht die Spitzenleistung. Im Mikrokosmos des Silicon Valleys erlebt man hautnah den gefährlichen Braindrain der smarten jungen Leute, die Österreich so dringend bräuchte.

Diese werden aber wohl nur mehr einmal im Jahr in ihre alte Heimat zurückkommen, um mit ihren Eltern "Stille Nacht“ unter dem Christbaum zu singen. Spannende Jobs und bestechende Chancen, ihr eigenes Unternehmen zu gründen, locken sie offenbar mehr als bezahlte Mittagspause und Mindestsicherung.

Positiv formuliert: Die Nerds und Genies des Silicon Valley kochen nur mit Wasser. Bestens ausgebildete Österreicher mit dynamischem Selbstbild hätten dort alle Chancen. Es gäbe auch genug "Hidden Champions“ in Österreich, die mit ihrer Innovationskraft mitspielen könnten.

Aus der Platznot eine Tugend gemacht hat die Desingfirma IDEO: die Fahräder der Mitarbeiter werden einfach an die Decke gehängt.

WU-Professor Michael Meyer ist derzeit Gastprofessor in Stanford und rät: "Wir sollten uns das Silicon-Valley-Ökosystem genau ansehen, weniger sudern, sondern uns bemühen, eine ähnliche Support-Struktur für Start-ups zu schaffen: Venture Capital geben, Inkubatoren, Accelerators und diese hohe Bereitschaft, sich mit den Ideen anderer auseinanderzusetzen - das fehlt bei uns.“

Der WU-Professor weiter: "Und möglichst viele andere motivieren, ähnliche Erfahrungen zu machen und Zeit im Valley oder anderswo zu verbringen - um dann auch wieder zu lernen, dass wir es in Österreich wunderschön haben. Hoffentlich nicht zu schön und gut, um uns auch wieder einmal neu zu erfinden.“

Das Silicon Valley unterscheidet sich neben harten Standortfaktoren wie den Eliteuniversitäten Stanford und Berkeley, Unternehmen wie Google, Apple, Cisco, Twitter, Tesla und Facebook sowie Milliarden an Venture Capital vor allem durch das Mindset von Österreich. Das führt zu der Frage: Könnten wir es schaffen, das Mindset unseres Landes systematisch zu verändern? Menschen mit geschlossenem Mindset werden antworten: Das funktioniert nie.

Menschen mit einem dynamischen Mindset werden jetzt fragen: Wie packen wir das an?


Die Forschungsreise ins Silicon Valley

Bestsellerautor und Bildungsexperte Andreas Salcher und der Eigentümer Primas Consulting Günter Rattay, machten im April eine Research-Reise, um die Auswirkungen digitaler Umbrüche auf Unternehmen und deren Mitarbeiter zu erkunden. Sie nahmen an der größten US-Konferenz für digitales Lernen in San Diego mit Bill Gates, Salman Khan und Jim Collins teil. Sie trafen sich mit Apple-Vizepräsidenten John Couch und besuchten Unternehmen wie Cisco, Google und IDEO. Es gab Meetings mit revolutionären Bildungsanbietern wie Coursera, Udacity oder bettermarks und Start-up-Unternehmern. Salcher und Rattay interviewten Professoren an der Stanford Universität und schafften es sogar, in der sagenumwobenen Singularity University empfangen zu werden, die von Ray Kurzweil, dem Leiter der technischen Entwicklung bei Google, gegründet wurde. Außerdem besuchten die beiden Schulen und sprachen mit den Kindern des Silicon Valleys genauso wie mit Österreichern, die dort leben.

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