Liebe am Arbeitsplatz: Nur mit viel Disziplin

Wenn aus Teamwork und kollegialer Zusammenarbeit mehr wird: Liebe am Arbeitsplatz ist nichts Außergewöhnliches. Jeder Fünfte hatte schon einmal eine solche Beziehung, obwohl diese recht problematisch sein können. Eine Umfrage des Online-Jobportals karriere.at zeigt, dass im Fall des Falles viel Disziplin gefragt ist.

Liebe am Arbeitsplatz: Nur mit viel Disziplin

Liebe am Arbeitsplatz: Für viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer gilt nach wie vor das Motto: "Don't fuck the company".

Tägliche Begegnungen im Büro, in der Kantine, in Besprechungszimmer und dazu der eine oder andere gemeinsame Abendtermin, Betriebsausflüge und obendrein noch Firmenfeiern, etwa zu Weihnachten. Da kann es schon einmal vorkommen, dass es funkt und aus einer rein beruflichen Beziehung mehr wird.

Wenn der oder die Kollegin oder vielleicht sogar Vorgesetzte auch privat zum neuen Partner oder zur Partnerin wird, dann kann das funktionieren, allerdings kann das gemeinsame Büro- und Arbeitsplatzumfeld auch Probleme auslösen. Klatsch und Tratsch unter den Kollegen ist dabei noch das geringste Problem. Nicht nur das Zuhause, sondern auch den Arbeitsplatz zu teilen kann ziemlich belastend werden und wenn eine Beziehung am Arbeitsplatz scheitert, dann ist danach zumeist auch ein Arbeitsplatzwechsel die Folge.

Problemfeld Liebe

Eine Umfrage der Jobbörse und Karriere-Plattform karriere.at zeigt, dass sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer das Thema Liebe im Job kritisch sehen. Zwar sind 39 Prozent der Arbeitnehmer und 37 Prozent der Unternehmervertreter der Meinung, dass Liebe unter Kollegen kein Problem ist, wenn es für beide Beteiligten passt. Die restlichen Stimmen sind allerdings recht kritisch.

28 Prozent der Arbeitnehmer - auf Arbeitgeberseite sind es sogar 43 Prozent - geben an, dass Liebe nur mit viel Disziplin zum Arbeitsplatz passt und Privatangelegenheiten strikt von den beruflichen getrennt werden müssen. "Arbeitgeber sollten damit kein Problem haben, solange am Arbeitsplatz die Professionalität im Vordergrund steht", meint karriere.at Geschäftsführer Jürgen Smid dazu.

Wie lange besonders in sehr emotionalen Situationen die Professionalität im Vordergrund stehen kann, das ist daher auch für viele Arbeitgeber die Frage. Jeder fünfte Unternehmensvertreter (20%) ist daher auch gegen Beziehungen am Arbeitsplatz und ist der Meinung, dass dadurch private Probleme mit ins Büro genommen würden und sowohl der Job als auch die Liebe leidet.

Noch weiter verbreitet ist die prinzipielle Ablehnung von Liebesbeziehungen am Arbeitsplatz auf Arbeitnehmerseite. Jeder Dritte (33%) ist der Meinung, dass sich Job und Liebe nicht vertragen.

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