"Das beste Land der Welt": Deutschland, das Gründerparadies

"Das beste Land der Welt": Deutschland, das Gründerparadies

Zwei aktuelle Studien setzen Deutschland in Sachen Entrepreneurship die Krone auf.

Eine Studie aus den USA behauptet, Deutschland sei das beste Gründerland der Welt, ja das beste Land der Welt überhaupt. Zahlen und Fakten zum neuen Gründer-Paradies nebenan.

Eine neue Studie aus den USA kürt Deutschland zum besten Land der Welt. In der Kategorie Unternehmergeist führt die Bundesrepublik noch vor Kanada, Großbritannien und den asiatischen Ländern. Österreich nimmt lediglich Platz 12 im "Entrepreneur-Ranking" ein.

Das Nachrichtenmagazin U.S. News & World Report ist sonst für seine Rankings der weltweiten Top-Unis bekannt und hat nun gemeinsam mit der Wharton Business School und der Marken-Beratung BAV zum ersten Mal eine Rangliste in diversen Kategorien darüber erstellt, wie Staaten auf der Welt wahrgenommen werden. Vorgestellt wurde die Studie auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos.

16.000 Studienteilnehmer auf der ganzen Welt wurden befragt und das Ergebnis überrascht, denn in Sachen Bürokratie und Gründergeist ließe sich in Deutschland noch einiges verbessern. Auch starke, etablierte Industrien machen es Gründern eigentlich nicht leicht. Trotzdem schaffte es Deutschland an die Spitze, obwohl laut Global Entrepreneurship Monitor von 2014, Deutschland als zwölfschlechtesten Land noch relativ schlecht abschnitt.

Österreich: Land der Gründerinnen

Der Bericht legt offen, dass Österreich zu den Ländern gehört, die bei der Gleichstellung der Geschlechter in Sachen Neugründung am besten aufgestellt sind und sich damit zu Australien, Dänemark und den Niederlanden gesellt, im Gegensatz zu Deutschland. Österreich zählt hier wie Deutschland zu den Ökonomien, die innovationsgetrieben sind.

Im "Doing-Business-Ranking" der Weltbank schafft es Deutschland lediglich auf Platz 15, in der Unterkategorie „Starting a Business“ fällt das Land aber auf Platz 107 zurück, Österreich nimmt Platz 106 ein. Platz eins geht an Österreich hingegen in der Kategorie "Trading across Borders". Im Digital-Ranking der EU-Kommission rangierte Deutschland im vergangenen Jahr nur auf Platz zehn, Österreich auf Platz 12.

Start-ups: Berlin fährt Rekordsumme ein

Für 2015 hat Ernst & Young (EY) in seinem Start-up-Barometer wiederum erhoben, dass Start-ups in Deutschland eine Rekordsumme von 3,1 Milliarden Euro eingesammelt haben. Diese Investitionssumme hat sich damit seit dem Vorjahr mit 1,6 Milliarden Euro knapp verdoppelt. Berlin hat dabei am meisten profitiert - allein 2,1 Milliarden Euro flossen an Start-ups in die Hauptstadt.

Demnach führt Berlin noch vor London (1,7 Milliarden Euro), Stockholm (992 Millionen Euro) und Paris (687 Millionen Euro) im europäischen Städtevergleich. Auch Platz fünf und sechs geht an deutsche Städte - Hamburg und München konnten sich ebenfalls platzieren.

Mit knapp 1,8 Milliarden Euro an Risikokapitalinvestitionen flossen 2015 in Start-ups aus dem Bereich Konsumentendienstleistungen/Online-Handel. Dies entspricht 58 Prozent des Gesamtvolumens an Risikokapitalfinanzierungen.

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