Geschäftsführer-Klima Index 2016: Chefs sind zuversichtlich

Geschäftsführer-Klima Index 2016: Chefs sind zuversichtlich

Österreichs Gefschäftsführer prognostizieren steigende Umsätze für 2016.

Die österreichischen Geschäftsführer sehen optimistisch in das Jahr 2016. Jedes zweite österreichische Unternehmen erwartet steigende Umsätze und Marktanteile. Das besagt der Geschäftsführer-Klima Index 2016 der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Geschäftsführer hierzulande sehen zuversichtlich in die nahe Zukunft: 16 Prozent der befragten Firmen erwarten sogar ein deutliches Umsatzplus um mehr als fünf Prozent. Dazu hat Kienbaum die Geschäftsführer von mehr als 100 Unternehmen in Österreich aus dem produzierenden Sektor, der Dienstleistungsbranche und dem Handel befragt.

Konjunktur trübt Wachstumsaussichten

„Nach einigen schwierigen Jahren hellt sich die Stimmung unter den Firmenchefs weiter auf. Insbesondere der Export unterstützt diesen Trend“, sagt Manuel Ster, Director bei Kienbaum Beratungen in Wien. Der überwiegend guten Stimmung unter den Geschäftsführern stehen einige Risiken gegenüber, die das Geschäft der Unternehmen gefährden könnten: Die größte Gefahr sehen die Geschäftsführer darin, dass die Konjunktur im Inland einbrechen könnte. Die Konjunktur in anderen Ländern und Wirtschaftsräumen erkennen sie als zweitkritischsten Faktor. An dritter Stelle folgt der Fachkräftemangel als potenzielle Bremse für das Wachstum der Unternehmen in Österreich.

Wichtig: Weiterbildung und Talent Management

„Ein Erfolgsfaktor, den die Unternehmen selbst angehen können, ist der Personalmangel: Von der Förderung junger Talente über das Arbeitgebermarketing und das Vergütungs-Management bis zur Weiterbildung haben viele Firmen hier noch Luft nach oben“, sagt Kienbaum-Berater Alfred Berger.

Sales werden immer wichtiger für Unternehmenserfolg

Verkauf und Vertrieb sind diejenigen Unternehmensbereiche, die in den österreichischen Firmen auf lange Sicht am wichtigsten für weiteres Wachstum werden. 76 Prozent der befragten Geschäftsführer sind der Meinung, dass dieser Organisationsbereich künftig deutlich wichtiger wird für den geschäftlichen Erfolg. Am zweitwichtigsten sind Projektmanagement sowie Marketing und Kommunikation, an dritter Stelle folgt die IT, an vierter der Personalbereich.

Arbeitgeberattraktivität wird wichtigstes Handlungsfeld für Personaler

Nachdem die Geschäftsführer den Fachkräftemangel als erfolgskritische Herausforderung ausgemacht haben, ist das Personalmanagement insgesamt ein wichtiges Thema für Österreichs Unternehmen. Insbesondere die Arbeitgeberattraktivität ist ein Handlungsfeld, das in Zukunft besondere Bedeutung in den Personalabteilungen erhalten wird, sind 63 Prozent der Befragten überzeugt.

Am zweitwichtigsten sind die Qualifizierung und Weiterbildung der bestehenden Mitarbeiterschaft, an dritter Stelle folgt die Verbesserung der Führungs- und Managementqualität. „Wenn wir uns vor Augen führen, welche neuen Fähigkeiten allein im Zuge der Digitalisierung von den Mitarbeitern verlangt werden, ist speziell das Thema Qualifizierung und Weiterbildung zu Recht oben auf der Personalagenda der Firmenchefs“, sagt Manuel Ster.

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