Gehaltsreport: So viel verdienen Einkäufer

Rund 2000 Einkäufer und Einkaufsleiter wurden nach ihrem aktuellen Gehalt befragt. Ergebnis: Es gibt gewaltige Unterschiede je nach Geschlecht, Ausbildung und Vertragsverhältnis.

Gehaltsreport: So viel verdienen Einkäufer

Für Verkäufer ist der Verdienst meistens Verhandlungssache.

Die Einkaufsberatung Kloepfel Consulting hat zusammen mit ihrem Partner „Wer liefert was“ und Kloepfel Recruiting rund 2000 Einkäufer und Einkaufsleiter aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach ihrem Gehalt befragt - mit der Erkenntnis, dass es signifikante Unterschiede je nach Geschlecht, Alter und Vertragsverhältnis gibt. Die gute Nachricht dabei: Leistung zahlt sich zumindest bei den Einkäufern definitiv aus. Einkäufer, die ein Gehalt mit starkem Boni-Anteil haben, erhalten in Österreich ein durchschnittliches Gehalt von 60.310 Euro, Einkaufsleiter kommen auf durchschnittlich 92.780 Euro. im Gegensatz dazu verdienen Einkäufer und Einkaufsleiter mit einem Fixgehalt 48.030 Euro, beziehungsweise 64.660 Euro.

Frauen: Das schlecht bezahlte Geschlecht

Deutlich Unterschiede gibt es auch beim Geschlecht, Einkäuferinnen werden in punkto Gehalt stark benachteiligt: Sie verdienen in Österreich im Schnitt 20 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, Einkaufsleiter erhalten knapp 35.000 Euro mehr als Einkaufsleiterinnen. Heruntergebrochen auf das Alter wird deutlich, dass Einkäufer zwischen 18 und 25 Jahren mit 38.110 Euro das niedrigste Gehalt bekommen, am besten verdienen mit 56.450 Euro Einkäufer zwischen 41 und 50 Jahren. Bei Einkaufsleitern sind die über 51-jährigen mit 83.670 Euro die am besten verdienende Altersgruppe.

Rund 20 Prozent der Einkäufer und Einkaufsleiter haben ein Studium absolviert. Einkäufer mit abgeschlossenem Studium erhalten ein durchschnittliches Gehalt von 57.140 Euro und Einkaufsleiter 87.570 Euro. Einkäufer ohne Studium erhalten bis zu 8.560 Euro weniger, bei Einkaufsleitern ohne Studienabschluss sind es sogar 20.550 Euro.

Was tun gegen stagnierende Gehälter?

Allgemein halten die Studienautoren fest, dass die Entwicklung der Gehälter von Einkäufern und Einkaufsleitern von 2015 bis 2016 stagnierte. Mit ein Grund dafür dürfte sein, dass Unternehmen angesichts der globalen Wirtschaftsflaute in punkto Gehaltserhöhung zurückhaltender geworden sind. Die Experten empfehlen karrierebewussten Einkäufern daher, sich im unternehmen besser zu positionieren - durch das Einführen neuer Einkaufstechnologien, Fortbildungen oder schlicht besseres Netzwerken im Unternehmen.

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