Die Führung: Guter Chef geht eigentlich leicht

Die Führung: Guter Chef geht eigentlich leicht

Michael Schmid entwickelt aus einer Typologie schlechter Chefs einfache Anhaltspunkte für gute Mitarbeiterführung.

"Angenehmere Zusammenarbeit mit unangenehmen Führungskräften" lautete kürzlich der Titel einer Aussendung. Ein Rhetorik-Profi gab Mitarbeitern darin Tipps für Kommunikation und Umgang mit verschiedenen Arten von unangenehmen Chefs.

Drei Grundtypen hatte er da im Blick: den pedantischen Perfektionisten, der jeden Arbeitsschritt penibel kontrolliert, weil er zutiefst davon überzeugt ist, dass er selbst ohnehin alles besser kann. Den unnahbar distanzierten Boss, dem Feedback - oder gar Lob für gute Leistung - so gut wie nie über die Lippen kommt. Und schließlich den unkontrollierten, aggressiven Choleriker, der keinen besonderen Anlass braucht, jeden niederzubügeln, der das Pech hat, ihm im falschen Moment über den Weg zu laufen.

Betrachten wir die Sache einmal aus der Chefperspektive: In Sachen Führung ist es schwer bis unmöglich, es jedem recht oder gar alles richtig zu machen.

Die Negativtypologie liefert Führungskräften aber ein paar Anhaltspunkte, wie sie sich verhalten sollten, um zumindest die schlimmsten Fehler zu vermeiden: Mitarbeitern Vertrauen entgegenbringen und ihre Kompetenzen achten. Sich nicht im Chefbüro verbarrikadieren, sondern im Betrieb sichtbar sein und aktiv kommunizieren. Und schließlich: sich nicht von negativen Emotionen beherrschen lassen.


Der Kommentar ist der trend-Ausgabe 42/2018 vom 19. Oktober 2018 entnommen.

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