Die schlimmsten Fehler bei Weihnachtsfeiern

Die schlimmsten Fehler bei Weihnachtsfeiern

Eine betriebliche Weihnachtsfeier ist eine gute Gelegenheit, um die Kollegen aus der Firma einmal von einer etwas anderen Seite kennenzulernen. Übertreiben sollte man es dabei jedoch nicht. Wer zu viel Alkohol tankt oder gar aggressiv wird, setzt auch die eigene Karriere aufs Spiel.

Alle Jahre wieder im Dezember ist Hochsaison für betriebliche Weihnachtsfeiern. Es gibt kaum eine Firma, deren gesamte Belegschaft, vom Vorstandsdirektor bis zum Azubi, nicht an einem Abend in der Vorweihnachtszeit zusammenkommt, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und auf eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft anzustoßen.

Anzustoßen ist dabei auf jeden Fall richtig, anecken allerdings nicht. Wer es mit dem Feiern übertreibt oder anders über die Stränge schlägt, der kann sogar seine eigene Karriere aufs Spiel setzen. Ein totales Blackout wie in den "Hangover" Filmen ist in der Realität eher weniger lustig.

Das Job-Portal karriere.at hat in einer Online-Umfrage nach den absoluten No-Go's der Weihnachtsfeiern gefragt. Das Resultat zeigt, dass die Etikette auf jeden Fall eingehalten werden sollte. Nur sechs Prozent der Umfrageteilnehmer finden, dass bei einer Weihnachtsfeier absolut nichts peinlich ist und man es ruhig einmal "krachen" lassen kann. Am schlimmsten befunden wird es, wenn die feierliche Stimmung ins Gegenteil umkippt und Mitarbeiter - ob unter Alkoholeinfluss oder nicht - aggressiv werden oder zu stänkern beginnen. Der darauf oft folgende komplette Filmriss wird ebenfalls sehr ungern gesehen. Sexuelle Belästigungen oder Handgreiflichkeiten können sogar Entlassungen nach sich ziehen.

Pöbeln schadet der Karriere

Die jährliche Weihnachtsfeier ist für Arbeitgeber die beste Möglichkeit, sich bei Mitarbeitern zu bedanken. Aggression und Pöbeleien trüben dabei die Stimmung natürlich ungemein“, kommentiert Jürgen Smid, geschäftsführender Gesellschafter von karriere.at das Umfrageergebnis. Wer unter Alkoholeinfluss leicht die Hemmungen verliert, sollte sich daher selbst kontrollieren und weniger trinken. Schließlich bewegt man sich bei einer Firmenweihnachtsfeier im Arbeitsumfeld sich hier daneben zu benehmen kann einem beruflich erheblich schaden.


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Smid stellt auch die mitunter herrschende Anwesenheitspflicht in Frage. Gerade wenn das Klima im Unternehmen beeinträchtigt ist, könne eine Weihnachtsfeier mit Anwesenheitspflicht für die Mitarbeiter sogar kontraproduktiv sein. "Mitarbeiter, die bereits frustriert zur Feier erscheinen, haben selbst keinen Spaß und tragen meist auch wenig zur allgemeinen guten Stimmung bei", weiß Smid.

Dennoch gibt es auch Fälle, bei denen ein Fernbleiben von der Weihnachtsfeier ein Fauxpas ist. Wenn die Feier etwa während der Arbeitszeit stattfindet, dann besteht prinzipiell Anwesenheitspflicht.

Eine ausgelassene Feier kann bis weit nach Mitternacht dauern. Dadurch kann die Arbeitsleistung am nächsten Tag stark eingeschränkt sein. Den Tag danach einfach frei zu nehmen ist allerdings nur im Einvernehmen mit dem Vorgesetzten gestattet. Wer krankfeiert, riskiert ebenfalls seinen Arbeitsplatz

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