Benefits: Das wünschen sich Mitarbeiter wirklich

Erfolge erzielen Unternehmen mit motivierten Mitarbeitern, deshalb setzen Arbeitgeber auch immer mehr auf Benefits, um ihre Attraktivität zu steigern. Die besten Talente am Markt sollen so angelockt werden, aber was wünschen sich Mitarbeiter eigentlich wirklich?

Benefits: Das wünschen sich Mitarbeiter wirklich

Mehr als jeder vierte Arbeitnehmer würde gerne seinen Hund mit zur Arbeit nehmen.

Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu hat analysiert, welche Angebote und Möglichkeiten heute die größte Relevanz für Jobsuchende haben. An der Spitze führen flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit zum Home-Office und den Hund mit ins Büro zu nehmen.

Flexibles Arbeiten immer wichtiger

Der Trend bei den gewünschten Benefits geht weg von materiellen Anreizen hin zu besserer Work-Life-Balance, so fasst Ekkehard Veser, Geschäftsführer DACH von kununu zusammen: „Für Arbeitnehmer werden zunehmend immaterielle Faktoren wichtiger, wenn sie sich für einen Arbeitgeber entscheiden. Wir sehen anhand der Suchanfragen auf unserem Portal, dass die Bewerber immer gezielter nach Unternehmen suchen, die ein flexibles Arbeiten ermöglichen. Finanzielle und materielle Anreize wie Diensthandy oder Essenszulagen werden weniger nachgefragt als früher.“

Wettbewerbvorteil Mitarbeiterorientierung

Die Vorzüge flexibler Arbeitszeiten sind umfassend erforscht und erprobt. Diese sind auch der am häufigsten von österreichischen Unternehmen angebotene Benefit mit 54 Prozent. Auf den Folgeplätzen zeigt sich eine oft große Diskrepanz zwischen Wunsch der Mitarbeiter und Wirklichkeit der Firmen-Angebote, wie die folgende Grafik verdeutlicht. Top-Angebote wie Internetnutzung (knapp 51 Prozent), Firmen-Parkplatz (knapp 50 Prozent) oder eine gute Verkehrsanbindung (47 Prozent) stehen bei den Mitarbeitern erst deutlich weiter unten auf dem Wunschzettel.

Vereinfacht könnte man die Daten so interpretieren, dass Chefs bei ihren Mitarbeitern mit flexibler Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort punkten können, "Das stimmt nur bedingt", meint Veser und sagt, "Viel wichtiger ist eine grundlegende Veränderung der Sichtweise. Es geht um eine systematische Auseinandersetzung mit den tatsächlichen, sich stetig verändernden Bedürfnissen der Mitarbeiter sowie ein explizit darauf abgestimmtes Angebot von Benefits. Das wird von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sein. Im Idealfall sollten die Benefits daher von Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Dialog entwickelt werden und regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Im Vertrieb heißt das ,Kundenorientierung'. Bei zahlreichen Unternehmen ist diese Perspektive aber noch nicht Teil des Selbstverständnisses in der Personalpolitik. Wie im Vertriebsmarkt stimmen die 'Kunden' darüber dann oft mit den Füßen ab. Insbesondere die attraktivsten mit zahlreichen Alternativen."

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