Intralogistik 4.0
dank zunehmender Automatisierung

Intralogistik 4.0
dank zunehmender Automatisierung

Ob in der Automobilindustrie, der Abfallwirtschaft, im Flugzeugbau oder bei Zustelldiensten: Die Intralogistik ist integraler Bestandteil nahezu jedes Unternehmens, das auf seinem Firmengelände Materialien und/oder Waren transportiert. Um die innerbetrieblichen Logistikprozesse zu vereinfachen und effizienter zu gestalten, werden permanent neue Automatisierungslösungen entwickelt.

In nahezu jedem Unternehmen in Handel, Industrie sowie in öffentlichen Einrichtungen sind intralogistische Systeme zu finden. Sie verantworten die Organisation, die Durchführung und die Optimierung des Materialflusses in der Firma, im Firmenlager und auf dem Firmengelände. Der Begriff "Intralogistik" kam erstmals 2004 auf, um die innerbetriebliche Logistik vom betriebsexternen Warenfluss abzugrenzen. Seit Beginn der Digitalisierung werden immer mehr Bereiche der Intralogistik automatisiert. Neue Technologien sollen Prozesse verschlanken und Arbeitszeiten verkürzen, Kosten senken und die Leistung steigern.

Digitalisierung beflügelt die Intralogistikbranche

Der Onlinehandel boomt, was permanent innovative Lösungen und Konzepte für die Lagerlogistik erforderlich macht. Der rasant wachsende E-Commerce stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen; dies betrifft vor allem den effizienten Warenumschlag und -transport sowie die Kommissionierung.

Diverse Weiterentwicklungen sind beispielsweise in der Fördertechnik zu finden. Ob Hubwagen oder Gabelstapler: Flurfördergeräte werden im Zuge des Onlinehandel-Booms verstärkt nachgefragt. Millionen von Waren werden täglich durch lange Lagerflure befördert, gewogen, verpackt und verschickt. Dies gelingt nur mit modernen, automatisierten Flurförderzeugen - einem Spezialgebiet des Familienunternehmens Jungheinrich. So bietet der erfahrene Intralogistikhändler in seinem PROFISHOP unter anderem spezielle Hubwagen mit integrierter Waage an, mit denen sich die Waren bereits bei der Annahme wiegen lassen. Für eine schnelle Datenübertragung werden die Wiegehubwagen per Bluetooth oder WLAN mit anderen elektronischen Geräten vernetzt. Außerdem ermöglicht ein solches Flurfördergerät dank spezieller Sensoren selbst auf unebenen Böden eine exakte Gewichtsmessung.

Die Intralogistik ist also zunehmend vernetzt und digital, die Systeme werden intelligenter, die Sensorik ausgereifter, was etwa der gegenwärtige Entwicklungsstand der Fördertechnik beweist. Fahrerlose Transportsysteme und -fahrzeuge sind inzwischen in vielen Lagern und Produktionsstätten Standard. Hersteller von Fördertechnik sehen darin einen Markt mit großem Wachstumspotenzial.

Welchen Mehrwert fahrerlose Transportsysteme bieten und ob sie den Fachkräftemangel abfedern können, wird auf der diesjährigen CeMAT in Hannover diskutiert. Auf der vom
23. bis zum 27. April stattfindenden Intralogistikmesse präsentieren unter anderem Robotik-Unternehmen, Hersteller von Automatisierungstechnik und IT-Firmen innovative Lösungen, die eindrücklich unterstreichen, dass die Digitalisierung der treibende Motor der Logistik ist.

Softwarelösungen für moderne und intelligente Logistik

Der Materialfluss, also Förderung und Transport, ist nur ein Teilbereich der Intralogistik. Arbeitsprozesse, die das Lagern, Sortieren, Verteilen, Kommissionieren, das Auftragsmanagement und die Lagerverwaltung betreffen, werden durch den Einsatz ausgeklügelter Software ebenfalls zunehmend automatisiert. Computerprogramme übernehmen in vielen Unternehmen bereits heute die Bestandsinventur, die Kontrolle von Pickleistungen und die Koordination von Bestell- und Versandvorgängen.

Die Intralogistik ist ein komplexes Gefüge, in dem alle Prozesse aufeinander abgestimmt sein müssen, damit sie reibungslos funktionieren. Aus diesem Grund sind neben technischen Neuerungen moderne Softwarelösungen zur Lagerverwaltung mit detailgenauer 3D-Visualisierung unabdingbar, die beispielsweise die Firma tarakos anbietet. Mithilfe des Softwaretools "taraVRbuilder" können Anwender ganz ohne Programmierkenntnisse virtuelle Produktions- und Logistikanlagen erstellen. Die 3D-Visualisierung ermöglicht sogar Rundgänge durch virtuelle Anlagen, was die Planung des Materialflusses erheblich vereinfacht. Kurz: Die Firmen sind in der Industrie 4.0 angekommen.

Digital

Digitaler Nachlass: Abschied von Profilen, Daten und Konten

Das Ende der Schreckschraube

Innovationen aus der Steiermark

Das Ende der Schreckschraube

Harte Sounds aus Eisenerz

Innovationen aus der Steiermark

Harte Sounds aus Eisenerz