Russland-Geschäft macht Warimpex zu schaffen

Russland-Geschäft macht Warimpex zu schaffen

Der börsennotierte Hotelbetreiber und Immobilienentwickler Warimpex hat 2015 nach Währungs- und Bewertungsverlusten in Russland einen Verlust von 42,3 Mio. Euro verbucht.

Der Umsatz der Hotels ging um 12 Prozent auf 54,5 Mio. Euro zurück, der Konzernumsatz verringerte sich um 16 Prozent auf 61,9 Mio. Euro.

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich aufgrund von Gewinnen aus dem Verkauf bzw. der Endkonsolidierung von Immobilien von 17,1 Mio. Euro im Jahr 2014 um 71 Prozent auf 29,3 Mio. Euro. Abschreibungen und Bewertungsverluste bei russischen Immobilien in der Höhe von 39,2 Mio. Euro führten jedoch fast zu einer Verdoppelung des operativen Verlustes (EBIT) von 5,2 Mio. Euro auf 9,9 Mio. Euro.

Das Finanzergebnis inklusive Joint Ventures verschlechterte sich aufgrund nicht zahlungswirksamer Kursverluste in Zusammenhang mit der Veränderung von Wechselkursen von minus 31,6 Mio. auf minus 31,9 Millionen Euro - darin enthalten ist das Ergebnis aus Joint Ventures, das sich dank des Gewinns aus dem Verkauf des andel's Hotel Berlin von 1,5 Mio. Euro auf 9,6 Mio. Euro erhöhte. Daraus ergibt sich schließlich ein negatives Jahresergebnis von 42,3 Mio. Euro. Der Periodenverlust für die Aktionäre des Mutterunternehmens sank im Vergleich zum Vorjahr von 20,7 Mio. auf 17,8 Mio. Euro.

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