UBM verdiente deutlich weniger

UBM verdiente deutlich weniger

Der börsennotierte Immobilienentwickler UBM hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient und eine wesentlich geringere Gesamtleistung erbracht, führt den Rückgang aber auf Sondereffekte im Vorjahresquartal zurück. 2016 sollen aus Verkäufen Netto 100 Mio. Euro fließen. Um mehr Ertrag zu generieren, sollen 18 ausgewählte Immobilien einzeln statt im Paket verkauft werden, teilte UBM mit.

"Bei einem weiteren Anhalten der überaus positiven Stimmung auf den Immobilienmärkten und der forcierten Umsetzung des Geschäftsmodells erwartet der Vorstand, im laufenden Geschäftsjahr das hohe Niveau von Produktionsleistung und Ergebnis halten zu können."

Die Gesamtleistung von UBM, die maßgebliche Umsatzgröße, lag im ersten Quartal 2016 bei 91,7 Mio. Euro, nach 133,9 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Zu dem Rückgang hat vor allem das Österreich-Geschäft geführt, wo die Gesamtleistung im Jahresabstand von 90,8 auf 15,1 Mio. Euro fiel. Im Vorjahr hätten zwei Verkäufe die Gesamtleistung im Heimmarkt auf ein ungewöhnlich hohes Niveau gehoben, schreibt UBM in der Quartalsmitteilung heute, Donnerstag. In Deutschland gab es im ersten Quartal eine Gesamtleistung von 56,5 Mio. Euro, nach 16,6 Mio. Euro im Vorjahresquartal, in Polen waren es 12,5 Mio. Euro (11,0 Mio.) und in den anderen Märkten zusammen 7,6 Mio. Euro (15,5 Mio.).

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 5,1 Mio. Euro um gut 37 Prozent unter dem Vorjahreswert von 8 Mio. Euro. Im Vorjahresquartal habe es nach dem Verkauf eines Hotels in Polen eine Nachbesserung gegeben, die zu dem damals überdurchschnittlich hohen Vorsteuergewinn geführt habe. Vor zwei Jahren (erstes Quartal 2014) habe es ein EBT von 2,5 Mio. Euro gegeben. Der Personalstand des Unternehmens fiel von 680 Ende des 1. Quartals 2015 auf 634 Ende März 2016.

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