Katy Perry möchte ein Kloster kaufen - Nonnen sind dagegen

Katy Perry möchte ein Kloster kaufen - Nonnen sind dagegen

Katy Perry möchte ein Kloster kaufen, um das 13 Millionen Euro teure Anwesen in ein Wohnhaus umzuwandeln. Der Popstar bemüht sich, die dagegen aufbegehrenden Nonnen von ihren guten Absichten zu überzeugen. Unter anderem soll sie für die Gottesdienerinnen gesungen haben.

Katy Perry hat im Streit um ein ehemaliges Kloster einen juristischen Teilerfolg errungen. Ein Gericht in Los Angeles erklärte am Mittwoch (Ortszeit) den Verkauf der Immobilie an eine Restaurantbesitzerin für ungültig. Ob der US-Popstar damit den Zuschlag für das 14,5 Millionen Dollar (13 Millionen Euro) teure Anwesen bekommt, das sie zu einem Wohnhaus umbauen will, ist aber weiter fraglich.

Der Verkauf der Immobilie an Gastwirtin Dana Hollister ist zwar hinfällig. Zwei Nonnen versuchen aber weiter, den Verkauf der Immobilie an den Popstar zu verhindern. In ihrer Klage werfen sie dem als Verkäufer auftretenden Erzbistum vor, eigenmächtig die Satzung des Ordens geändert zu haben.

Zwei der fünf in dem Orden verbliebenen Nonnen im Alter zwischen 77 und 88 Jahren seien die einzigen, die die Befugnis zu Satzungsänderungen und dem Verkauf des Klosterbesitzes hätten, heißt es in der Klage.

Perry hatte gehofft, die Nonnen durch persönliche Besuche von sich zu überzeugen. Sie soll sogar für sie gesungen haben. Doch die zwei Ordensschwestern blieben hart gegenüber der aus einer Familie evangelikaler Christen stammenden, freizügig auftretenden Popsängerin. Nach Angaben des Erzbistums sind die drei anderen Nonnen für den Verkauf an Perry. Alle fünf Nonnen wohnen nicht mehr in dem Kloster, das einst mehr als hundert Ordensschwestern beherbergte.

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