Immofinanz muss Immobilien in Russland massiv abwerten

Die Immofinanz hat vor dem Hintergrund des verschlechterten Rahmenbedingungen in Russland eine Sonderbewertung der russischen Immobilien in Auftrag gegeben. Diese verlieren vermutlich um 400 Millionen Euro an Wert.

Immofinanz muss Immobilien in Russland massiv abwerten

Fallende Ölpreise, fallender Rubel, strauchelnde Wirtschaft: Vor dem Hintergrund der zuletzt deutlich eingetrübten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Russland hat der Vorstand der IMMOFINANZ AG den neu für das CEE-Portfolio bestellten Gutachter CBRE mit einer Sonderbewertung der russischen Immobilien der IMMOFINANZ zum Stichtag 31. Jänner 2016 beauftragt. Nun liegen erste Bewertungsindikatoren vor.

Diese Indikatoren lassen eine währungsbereinigte Abwertung der fünf Moskauer Einzelhandelsimmobilien von voraussichtlich rund 400 Millionen Euro für das dritte Quartal 2015/16 erwarten, heißt es in einer Adhoc-Meldung des Unternehmens. Der Buchwert dieser fünf Immobilien belief sich per 31. Oktober 2015 auf rund 1,57 Milliarden Euro.

Der am 2. Februar 2016 veröffentlichte Ausblick auf die Ausschüttungspolitik der Immofinanz für das Geschäftsjahr 2015/16 sowie das Rumpfgeschäftsjahr 2016 bleibt unverändert aufrecht, heißt es weiter in der Aussendung.

Das finale Ergebnis der Sonderbewertung sowie das Ergebnis für die ersten drei Quartale 2015/16 werden wie geplant am 16. März 2016 nach Börsenschluss veröffentlicht.

Andreas Wimmer, Vorstand C-Quadrat

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