Immobilienkauf liegt bei Österreichern im Trend

Immobilienkauf liegt bei Österreichern im Trend

Im ersten Halbjahr 2015 legten die Verkäufe von Einfamilienhäusern um 13 Prozent und die Verkäufe von Wohnungen um zehn Prozent zu. Eine besondere Dynamik herrscht auch bei Häusern im Luxussegment.

Die Nachfrage nach Immobilien war im abgelaufenen Jahr ungebrochen stark. Allein im ersten Halbjahr 2015 legte die Zahl der österreichweiten Verkäufe bei Einfamilienhäusern im Jahresabstand um 13 Prozent und bei Wohnungen um fast 10 Prozent zu, wie laut Online-Plattformen willhaben.at und IMMOunited aus den entsprechenden Eintragungen ins Grundbuch hervorgeht.

Besonders viele Transaktionen gab es den Angaben zufolge mit Eigentumswohnungen zwischen 300.000 und 500.000 Euro sowie mit Häusern zwischen 151.000 und 500.000 Euro.

Aber auch im Luxussegment herrschte Dynamik - bei den Häusern (ab 500.000 Euro) erhöhte sich die Zahl der Kaufverträge mit einem Plus von 15 Prozent allerdings wesentlich kräftiger als bei den Wohnungen (plus 3,6 Prozent).

Entgegen dem Trend sank in Wien die Nachfrage nach Eigentumswohnungen in der teuersten Preisklasse im Berichtszeitraum um 9,8 Prozent und im unteren Preissegment (bis 150.000 Euro) um 7,5 Prozent deutlich.

"Dass Wohnungen in mittleren Preisklassen für Käufer attraktiver waren, könnte in der deutlichen Steigerung des Quadratmeterpreises bei Wohnungen in den niedrigeren Preissegmenten begründet liegen - bundesweit stiegen die Preise bei Wohnungen bis 150.000 Euro mit 4,9 Prozent besonders stark", so die Leiterin des Immobilienbereiches bei willhaben, Judith Kössner. Die Transaktionen hätten sich somit teilweise zu größeren Immobilien mit besserem Preis-Leistungsverhältnis verlagert.

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