Häuserpreise gestiegen: Kitzbühel durchschnittlich 1,1 Millionen Euro

Häuserpreise gestiegen: Kitzbühel durchschnittlich 1,1 Millionen Euro

Im vergangenen Jahr sind die Preise für Einfamilienhäuser deutlich gestiegen. In Kitzbühel kostet ein Haus durchschnittlich 1,1 Millionen Euro, für ein Viertel sind sogar mehr als 1,8 Millionen Euro zu berappen. Den stärksten Preisanstieg gab es allerdings im Burgenland.

In den Verkauf von Einfamilienhäusern und deren Preise ist im abgelaufenen Jahr Schwung gekommen: Die Objekte verteuerten sich in sämtlichen Bundesländern - am geringsten in der Steiermark, am stärksten im Burgenland und in Salzburg. Der österreichweite Durchschnittspreis legte im Jahresabstand um 5,7 Prozent zu und lag erstmals über 200.000 Euro, geht aus dem aktuellen Remax-ImmoSpiegel hervor.

Das teuerste Pflaster war einmal mehr Kitzbühel, wo ein Haus im Schnitt mittlerweile 1,1 Mio. Euro kostet. Für ein Viertel der Immobilien sind dort sogar jeweils mehr als 1,8 Mio. Euro zu berappen. Bei den Großstädten sind die Preise in Innsbruck mit typischerweise 703.915 Euro für ein Einfamilienhaus am höchsten - dahinter folgen Salzburg mit durchschnittlich 500.812 Euro und Wien mit 443.580 Euro.

Private Nutzer mit ausreichend Eigenkapital

"Einem weitestgehend guten Angebot stand 2015 eine steigende Nachfrage von Eigennutzern mit dem notwendigen Eigenkapital gegenüber", sagt Remax-Austria-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer. In den Jahren davor sei der Einfamilienhäuser-Markt im Vergleich zu den Eigentumswohnungen "wesentlich ruhiger und konstanter" gewesen.

Im Vorjahr legte die Zahl der Verkäufe aber um fast 15 Prozent auf 11.512 Transaktionen zu, wie ein Blick auf die entsprechenden Verbücherungen im Amtlichen Grundbuch zeigt. Der Gesamtwert der hierzulande gehandelten Einfamilienhäuser erreichte 2,8 Mrd. Euro - um gut 21 Prozent mehr als im Jahr davor.

Überdurchschnittlich stark verteuerten sich die Immobilien dabei im Burgenland (plus 10,9 Prozent auf 116.224 Euro), in Salzburg (plus 10,8 Prozent auf 343.285 Euro), Niederösterreich (plus 6,8 Prozent auf 171.894 Euro) und Oberösterreich (plus 6,7 Prozent auf 198.943 Euro).

Geringer als im bundesweiten Schnitt stiegen die Preise für Einfamilienhäuser in der Steiermark (plus 1,7 Prozent auf 162.602 Euro), in Wien (plus 4,1 Prozent auf 443.580 Euro), Tirol (4,9 Prozent auf 394.747 Euro), Kärnten (plus 5 Prozent auf 165.290 Euro) und Vorarlberg (plus 5,6 Prozent auf 302.940 Euro).

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