Fertighäuser: Mit Apps und Hausmessen gegen Vorurteile

Fertighäuser: Mit Apps und Hausmessen gegen Vorurteile

Fertighäuser sind Stangenware, die kaum individualisiert werden kann - so lautet zumindest das gängige Bild dieser Immobilien. Mit Apps und Hausmessen kämpft die Branche nun gegen Vorurteile und will zeigen, was sie leisten kann.

„Es gibt immer noch viel Aufklärungsbedarf rund um das Thema Fertighäuser“, sagt Josef Gruber, Geschäftsführer von Vario-Haus und Präsident des Europäischen Fertigbauverbandes (EFV). So gebe es zwar bereits seit vielen Jahren die Möglichkeit, Fertighäuser völlig individuell zu bauen, "aber leider wissen das die meisten Menschen nicht", sagt Gruber. Um die Vorteile auszuräumen, veranstaltet die von 22. bis 24. April die Europäischen Fertighaustage in allen Mitgliedsländern des Verbands. Auch Gruber lädt auf seinem Betriebsgelände (Ackergasse 21, 2700 Wiener Neustadt) die interessierten Besucher zu Werksführungen, Beratungsgesprächen und virtuellen Haustouren ein. Die Fertighaustage seien daher eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass Fertighäuser "heute keine Häuser von der Stange mehr sind", so Gruber.

Daniel Gruber, Sohn des Gründers und Mitglied der Geschäftsführung, will die Vorurteile indes in der virtuellen Welt ausmerzen: „Bei der Hausplanung ist entscheidend, dass man sich auch vorstellen kann, wie das fertige Haus einmal ausschauen wird“, sagt er. Daher ist das Unternehmen eine Kooperation mit der Planungsplattform Roomle eingegangen und ermöglicht es mit deren Technologie nun, dass Kunden auf der Website www.variohaus.at ihr Wunschhaus virtuell bauen und einrichten. Das Ergebnis kann anschließend per App oder über eine 3D-Brille betrachtet werden. Auch auf den Fertighaustagen können die Häsuer virtuell besichtigt werden - für eine Überprüfung der statischen Umsetzbarkeit gibt es Experten vor Ort.

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