Eco Business im ersten Quartal mit weniger Gewinn

Eco Business im ersten Quartal mit weniger Gewinn

Die börsennotierte conwert-Tochter Eco Business hat im ersten Quartal 2016 weniger Gewinn als im Vorjahreszeitraum erzielt. Die Umsatzerlöse sind gestiegen. Die Vermietungserlöse sind veräußerungsbedingt um 8,7 Prozent auf 8,1 Mio. Euro zurückgegangen, geht aus dem am Dienstag veröffentlichten Zwischenbericht hervor.

In den ersten drei Monaten 2016 seien zwei als Finanzinvestition gehaltene Immobilien in Österreich mit insgesamt 87 Einheiten und 240 Stellplätzen für 25,25 Mio. Euro verkauft worden. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien Verkaufserlöse von 12,6 Mio. Euro erzielt worden. Die Umsatzerlöse seien von 21,4 auf 33,3 Mio. Euro gestiegen. Das Konzernergebnis nach Steuern sank auf 1,5 Mio. Euro, nach 2,96 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg um 10,4 Prozent auf 5,7 Mio. Euro.

Im Ausblick heißt es, auch im weiteren Jahresverlauf des Geschäftsjahres 2016 stehe die Konzentration auf die Portfolio-Optimierung im Vordergrund. Österreich und Deutschland würden weiter die Kernmärkte bleiben. "Eine Verbesserung der Auslastung und eine Verringerung der Leerstände wird durch weitere Optimierung und Verwertung der Liegenschaften angestrebt."

Auf Schiene sind das Delisting und das Squeeze-out. In der außerordentlichen Hauptversammlung am 22. April sei der Antrag zum Ausschluss von Minderheitsgesellschaftern einstimmig angenommen worden. Die ao. HV sei auf Verlangen der ECO Anteilsverwaltungs GmbH zwecks Squeeze-out und Delisting abgehalten worden. Den verbliebenen rund 1,8 Prozent der Streubesitzaktionäre wird eine Barabfindung von 8,87 Euro je Aktie angeboten.

Das Immobilienportfolio umfasste zum 31. März 2016 insgesamt 1.093 Einheiten mit einer Gesamtnutzfläche von 252.392 m2 exklusive Stellplätze (31.12.2015: 1.184 Einheiten bzw. 264.885 m2). Der größte Teil der Nutzfläche entfiel mit rund 90,0 Prozent auf die beiden Kernmärkte Österreich und Deutschland, wo sich 49,1 Prozent bzw. 41,0 Prozent der Flächen des Gesamtportfolios befanden. Das Immobilienvermögen belief sich zum 31. März 2016 auf 355,2 Mio. Euro.

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