Büromöbelmarkt wuchs 2015 nur dank des Erste Campus

Büromöbelmarkt wuchs 2015 nur dank des Erste Campus

Österreichs Büromöbelmarkt ist 2015 nur aufgrund der Ausstattung des Erste Campus am neuen Wiener Hauptbahnhof gewachsen. Ansonsten hätte es statt 4,5 Prozent Umsatzanstieg einen ebenso starken Rückgang gegeben, heißt es im jüngsten Branchenradar von Kreutzer Fischer & Partner.

Insgesamt betrugen die Herstellererlöse mit Büromöbeln, Dreh- und Kommunikationssesseln voriges Jahr 231,3 Mio. Euro, nach 221,2 Mio. Euro im Jahr 2014 und 228,9 Mio. Euro im Jahr 2013. Das Projektvolumen für den Erste Campus lag bei rund 20 Mio. Euro, gewonnen hatte die Ausschreibung der deutsch-schweizerische Büromöbelkonzern Vitra.

Die Nase vorn am heimischen Markt hatte dem Consulter zufolge 2015 die Grossnig-Gruppe mit Bene und Neudoerfler, gefolgt von der faw-Gruppe mit Hali und Svoboda. Neudoerfler habe sich voriges Jahr mit 13,7 Prozent Marktanteil - um 1,2 Prozentpunkte mehr als 2014 - erneut an die Spitze im heimischen Büromöbelmarkt gesetzt, erklärte das Unternehmen am Mittwoch mit Verweis auf die Daten des Beraters.

In der Kundengruppe Behörden sanken die Büromöbelumsätze 2015 um 6,4 Prozent. Damit liege der Umsatzanteil der öffentlichen Hand am Büromöbelmarkt aktuell nur noch bei knapp elf Prozent, so Kreutzer Fischer & Partner. Industrie & Gewerbe investierten über fünf Prozent weniger. Beinahe stabil entwickelten sich nur die industrienahen Dienstleister; hier sanken die Erlöse um 0,9 Prozent auf 42,5 Mio. Euro.

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