20.000 Berliner vermieteten 2015 Zimmer an Touristen über Airbnb

20.000 Berliner vermieteten 2015 Zimmer an Touristen über Airbnb

Mehr als 20.000 Berliner haben im vergangenen Jahr eine Touristen-Unterkunft auf der Internetplattform Airbnb angeboten. Ein typischer Gastgeber habe damit im Jahr 1.800 Euro eingenommen, teilte das Vermittlungsportal am Freitag mit.

"Airbnb-Gastgeber sind ganz normale Leute, die ihr Zuhause gelegentlich teilen", heißt es von der Plattform, die auch in Österreich argwöhnisch von der etablierten Hotellerie beobachtet wird. 568.000 Gäste haben in den Berliner Wohnungen übernachtet. Fast drei Viertel aller Unterkünfte werden demnach für weniger als 90 Tage im Jahr vermietet - mehrheitlich sind es die Erstwohnungen der Vermieter. Den Berliner machen die hohen Mieten in der deutschen Bundeshauptstadt zu schaffen: Viele Anbieter könnten sich ohne die zusätzlichen Einnahmen ihre Wohnung nicht leisten. Meist wird die ganze Wohnung vermietet, in jedem dritten Fall aber auch nur ein Zimmer. Rund jeder dritte Gast hat angegeben, er wäre ohne Airbnb nicht nach Berlin gekommen oder so lange geblieben.

Die Vermietung von kommerziellen Ferienwohnungen über Plattformen wie Airbnb ist in Berlin ab Mai verboten. Einen Teil der selbst bewohnten Wohnung dürfen Berliner aber nach wie vor mit Touristen teilen - auch gegen Geld.

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