5 Tipps für den Christbaum-Kauf

5 Tipps für den Christbaum-Kauf

Alle Jahre wieder: Ratschläge zum Kauf des perfekten Weihnachtsbaums. Wann die beste Zeit ist einen zu kaufen und was die Angaben auf der Schleife am Baum bedeuten.

Am 8. Dezember beginnt österreichweit der große Christbaumverkauf. Zwar zögern viele den Einkauf bis knapp vor Weihnachten hinaus, doch generell gilt: Wer früher kauft, hat eine größere Auswahl. Und wer hofft, bei einem Kauf in letzter Minute einen Baum zum Abverkaufspreis zu finden, der irrt. Nachlässe gibt es dann keine mehr, denn die Verkäufer wissen: Wer am 24. Dezember noch dringend einen Baum benötigt, zahlt fast jeden Preis dafür.

Die günstigsten Bäume gibt es zumeist zum Verkaufsstart. So hat im Jahr 2017 etwa die Baumarktkette Obi schon am ersten Advent-Wochenende Weihnachtsbäume um 9,90 Euro verkauft.

Dennoch kaufen vor allem die Städter Bäume gerne spät, was sich am Platzmangel in den Wohnungen erklären lässt. Die Verkäufer wissen das und sind dafür gerüstet. Etwa die Hälfte aller Weihnachtsbäume - etwa 1,3 Millionen Stück - wird erst am letzten Verkaufswochenende gekauft.

1. Rechtzeitig kaufen

Wer besonders fixe Vorstellungen hat, sollte möglichst bald zum Christbaumbauern gehen, denn gegen Verkaufsende wird die Auswahl knapp. Vor allem, wenn ein Baum eine bestimmte Größe haben soll. In manchen Christbaumwäldern kann man sich seinen Baum auch aussuchen, reservieren und später abholen oder selbst schlägern.

2. Baum unter der Woche kaufen.

Wer gute Beratung und Ruhe beim Baumkauf schätzt, sollte seinen Baum eher an einem Wochentag oder am frühen Morgen kaufen. Dann ist die "Konkurrenz" unter den Kunden nicht so groß.

3. Keine Last-Minute-Nachlässe

Christbäume gibt es grundsätzlich bis 24. Dezember zu kaufen. Die Stände in den Städten dürfen bis zum späten Nachmittag geöffnet haben. Ob sie es tatsächlich tun, ist eine individuelle Entscheidung. Der Ab-Hof-Verkauf läuft meist bis Mittag. Franz Raith, Obmann der NÖ Christbaumbauern, weiß, dass es keine Abverkaufspreise geben wird: "Wir Bauern wissen was unsere Arbeit wert ist und wollen unsere Kunden nicht zu Last-Minute-Shoppern erziehen.“

4. Bäume vom Bauern sind dank kurzer Transportwege frisch

Frische Christbäume behalten ihre Nadeln klarerweise länger, doch es gibt auch sortenspezifische Unterschiede. Importbäume werden jedenfalls oft schon früh im November geschnitten und müssen dann oft schon kurz nach Weihnachten aussortiert werden.

5. Schleife am Baum zeigt Herkunft an

Die Schleife am Baum gibt dessen Herkunft an. Die niederösterreichischen Bauern haben etwa ein strenges Kontrollsystem, jede Schleife ist mit einer fortlaufenden Seriennummer versehen. Bäume mit dieser kontrollierten Herkunft, die man an der blau-gelben Schleife erkennt, gibt es etwa 134 Mal im Wiener Stadtgebiet und rund 200 Mal in Niederösterreich.

Fakten zu Christbäumen in Österreich

  • 72% der Ö Haushalte haben einen Naturchristbaum
  • Rund 2,6 Millionen Naturchristbäume werden Österreich jährlich verkauft
  • Knapp 90% sind aus heimischer Produktion (2,35 Mio. Stk.)
  • 1 Million der heimischen Christbäume stammt aus Niederösterreich
  • Die Nordmannstanne ist der Lieblingsbaum der Österreicher (über 65%)
  • 80% der heimischen Christbäume wachsen auf Feldern (3.500 ha, 1,88 Mio. Stk.)

Wirtschaft

Ranking: Die 100 größten Einzelhändler Österreichs

Der Leiner-Flagship-Store an der Wiener Mariahilferstraße

Wirtschaft

Kika/Leiner: Möbelhändler an der Kippe

Tourenskigehen in Österreich hat sich zum Breitensport entwickelt

Handel & Dienstleistung

Tourenskigehen in Österreich hat sich zum Breitensport entwickelt