RLB OÖ verkaufte Einkaufszentrum Passage Linz

RLB OÖ verkaufte Einkaufszentrum Passage Linz

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) hat das Einkaufszentrum Passage auf der Linzer Landstraße verkauft. Käufer ist die Schweizer Immobiliengesellschaft Cone Capital AG mit Sitz in Zürich.

Das bekannte im Stadtzentrum von Linz an der Einkaufsstraße Landstraße gelegene Einkaufszentrum Passage hat seinen Besitzer gewechselt. Die Raiffeisen Landesbank Oberösterreich (RLB OÖ) hat das Passage an die Schweizer Immobiliengesellschaft Cone Capital AG verkauft. E

Die RLB OÖ sei nicht auf der Suche nach einem Käufer gewesen, aber es hätten sich im Laufe der Jahre immer wieder Kaufinteressenten gemeldet. "Uns war es ganz wichtig, dass die Passage nicht nur verwaltet, sondern wirklich in die Zukunft geführt wird und für Linz etwas ganz Neues entstehen kann", sagte RLB OÖ-Sprecher Michael Huber zur APA. Die Cone Capital AG erfülle diese Voraussetzungen. Der Kaufvertrag wurde Donnerstagabend unterschrieben, über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Die RLB OÖ war seit 1999 am Einkaufszentrum in der Linzer Innenstadt beteiligt und hatte zuletzt 93,75 Prozent der Anteile. Den Rest hielt die Hans Schmid Privatstiftung, nun wurden alle Anteile an die neuen Eigentümer verkauft.

Die Cone Capital AG ist ein international tätiges Immobilienunternehmen, das insbesondere im Bereich Retail/Shopping in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) aktiv ist. In den kommenden Jahren will man die Aktivitäten in diesem Bereich ausweiten, hieß es aus dem Unternehmen auf APA-Anfrage. Die Passage Linz sei das erste Center, welches man in Österreich erworben habe und es gebe "akutes Interesse" weitere zu akquirieren. Es würden dafür auch bereits Gespräche laufen, dazu könne man aber keine weiteren Angaben machen.

Zukunft des "Passage"

Das Passage Linz soll an die veränderte Marktlage mit Digitalisierung und E-Commerce angepasst werden. Im Mittelpunkt stehe dabei der wachsende Service- und Entertainment-Bedarf. "Die Kunden wollen nicht mehr nur einkaufen, sondern auch verweilen und erleben", so Cone-Capital-Vorstandsvorsitzender Andreas Marrendt. Kernpunkte des neuen Konzepts seien ein erweitertes Gastronomie-Angebot sowie Entertainmentflächen für Kinder und Jugendliche. Verkaufsflächen sollen zum Showroom oder zu Servicepoints werden, die etwa auch von reinen Online-Händlern zur persönlichen Kontaktaufnahme mit den Kunden genutzt werden könnten. Es sollen auch Übergabestationen und Pick-up-Areas, in denen bestellte Ware nach Ladenschluss abgeholt werden könnte, entstehen.

Dafür ist eine Generalsanierung des gesamten Gebäudes und die Vergrößerung der Verkaufsfläche um das derzeit bestehende Parkhaus geplant. Als Ersatz soll eine Tiefgarage entstehen. In drei bis vier Jahren will man mit den umfangreichen Baumaßnahmen starten. Aktuell umfasst die Passage 25.000 Quadratmeter Verkaufsfläche und rund 500 bis 600 Autostellplätze auf acht Geschoßen.

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