Größte Start-ups von Rocket Internet zünden schlechter

Größte Start-ups von Rocket Internet zünden schlechter

Home24 von Rocket Internet versucht sein Glück auch mit einem Ladengeschäft, um das Wachstum anzuheizen.

Die Start-ups des Berliner Internetunternehmens Rocket Internet schreiben weiterhin rote Zahlen. Die Verluste wurden zwar verringert, das Wachstum der größeren Rocket-Start-ups fällt jeoch geriner aus als kalkuliert.

Berlin. Die größten Firmen der Start-up-Schmiede Rocket Internet sind zum Jahresstart deutlich langsamer gewachsen. Im ersten Quartal sei der Umsatz um durchschnittlich 34 Prozent auf 532 Mio. Euro geklettert, teilte das Berliner Unternehmen am Dienstag mit. Darin sei das Ergebnis des asiatischen Amazon-Klons Lazada, der an Alibaba verkauft wurde, nicht mehr enthalten.

Inklusive Lazada war Rocket mit seinen größten Beteiligungen im Vorjahreszeitraum noch auf Erlöse von 590 Mio. Euro gekommen.

Die Start-ups, zu denen unter anderem der Essenslieferdienst Delivery Hero, der Kochbox-Anbieter HelloFresh, die Möbelhändler Westwing und Home24 sowie die in der Global Fashion Group gebündelten sechs Modehändler gehören, machen weiterhin Verluste. Vor Steuern und Abschreibungen verringerten sich diese laut Rocket Internet im ersten Quartal allerdings um mehr als 40 Mio. Euro.

Investoren sind seit längerem verunsichert, ob die Firma letztlich mit ihrem Geschäftsmodell - dem Gründen und Verkaufen von Start-ups - Geld verdienen kann. Zuletzt machte Rocket Internet Schlagzeilen, weil das Unternehmen seine sechs Modehändler von gut drei Mrd. auf eine Mrd. Euro abwertete.

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