Geschäfte starten mit Abverkauf aus dem Corona-Shutdown

Nach dem Corona-Shutdown dürfen ab Mai auch Geschäfte mit mehr als 400 Quadratmeter Verkaufsfläche wieder aufsperren. Beim Einkaufen gelten weiterhin die Auflagen zum Tragen von Schutzmasken und zur Einhaltung des Sicherheitsabstands.

Geschäfte starten mit Abverkauf aus dem Corona-Shutdown

Nach dem sieben Wochen dauernden Corona-Shutdown dürfen ab dem 2. Mai wieder alle österreichischen Geschäfte und Shoppingcenter ohne Einschränkungen öffnen. Die Pflichten zum Tragen von Schutzmasken und zur Einhaltung des Sicherheitsabstands bleiben aufrecht.

Bei vielen Händlern sind die Lager übervoll. Um die entgangenen Umsatzeinbußen besser kompensieren zu können, haben mehrere Einkaufszentrumsmanager nach einer zumindest teilweisen Öffnung am Sonntag gerufen. Interessensvertretungen haben das zurückgewiesen.

Start mit Abverkauf

Sehnlichst herbeigeseht wurde der Tag der Wiedereröffnung von der Modebranche. Die Frühjahrskollektion 2020 ist praktisch noch unverkauft. In größeren Ketten wird daher zeitgleich mit der Eröffnung der Geschäfte auch der Saison-Abverkauf gestartet.

Auch im Möbelhandel müssen die Lager geräumt werden. Die XXXLutz-Gruppe will etwa die Wiedereröffnung mit einer großen Preisoffensive starten. Vor allem die für die letzten Wochen geplanten und georderten Werbe- und Aktionsartikel müssen dringend abverkauft werden.

Aktionen soll es auch bei den zur Gruppe gehörenden Ketten Möbelix und Mömax geben. Das Unternehmen rechnet mit einer erhöhten Nachfrage "vor allem nach hochwertigen Küchen und Einrichtungsgegenständen". Besonders abpreisen - um bis zu 70 Prozent - wird XXXLutz Gartenmöbel - um sie nicht über den Winter teuer einlagern zu müssen. "So günstig wie heuer wird es Gartenmöbel viele Jahre nicht mehr geben", betonte XXXLutz Sprecher Thomas Saliger.

Öffnungszeiten ausgedehnt

Ebenfalls ab dem 2. Mai geht der Lebensmittelhandel wieder zu den vor der Krise geltenden längeren Öffnungszeiten über. Damit soll vor allem den Berufstätigen ein stressfreier Einkauf ermöglicht werden. Sofern Kunden keinen Mund-Nasen-Schutz tragen bekommen sie den beim Eingang in die Geschäfte, teilweise - etwa bei Spar oder XXXLutz - auch kostenlos.

Ab Mitte Mai darf dann die Gastronomie wieder aufsperren und damit auch die Restaurants in Geschäften. Allerdings gelten auch hier Einschränkungen: Es dürfen nicht mehr als vier Personen an einem Tisch sitzen. Zwischen den Tischen muss ein Abstand von mindestens einem Meter bestehen.

Zugeständnis an den Handel: Einkaufs-Sonntag am 19.12.

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