Flughafen Wien zeigt Shopbetreiber Sardana an

In dem jahrelangen Streit mit seinem ehemals größten Shopbetreiber Rakesh Sardana hat der Wiener Flughafen einen Gang zugelegt. Und zieht einmal mehr vor Gericht.

Rakesh Sardana

Rakesh Sardana

Das Match Flughafen Wien gegen Rakesh Sardana wird noch härter. Wie trend erfahren hat, hat der Flughafen noch vor dem Sommer gegen seinen ehemals größten Shopbetreiber Strafanzeige wegen Konkursverschleppung und betrügerischer Krida beim Strafgericht in Korneuburg eingebracht.

Die Vorgeschichte: 2012 hat der Flughafen die Verträge mit Sardana wegen Mietrückständen gekündigt. Die Folge war der Konkurs gleich mehrerer Unternehmen des Austro-Inders. Im September 2015 folgte dann ein überraschender Konter von Sardana: Er klagte den Flughafen in den USA auf 168 Millionen Dollar. Die Begründung: Der Flughafen habe ihn auch in den USA wirtschaftlich ruinieren wollen, wo Sardana am Flughafen New York ebenfalls Geschäfte betreibt. Bis dato wurde in dieser Causa - der Flughafen hat die Vorwürfe stets bestritten - noch nicht einmal entschieden, ob überhaupt ein US-Gericht zuständig ist.

Lesen Sie mehr im aktuellen Trend 26/2016 - Erscheinungstermin 9. September 2016

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