Fashion Web: Online-Boom im Modehandel

Fashion Web: Online-Boom im Modehandel

In Mode: Kleidung online shoppen

Die Verlagerung des Handels Richtung Internet schreitet unaufhaltsam voran. Eine BCG-Studie zeigt, dass sich auch der Modehandel zusehends von stationären Geschäften verabschiedet.

Am Scheideweg sehen die Analysten der Boston Consulting Group (BCG) das Modebusiness angekommen. Sie erwarten eine regelrechte "digitale Explosion", ähnlich wie wie im Buchhandel oder beim Verkauf von Elektronikprodukten und Computern - Bereiche die sich längst zu großen Teilen in das Internet verschoben haben und in vielen Ländern von Amazon dominiert werden.

Bereits jetzt erzielen Fashion Brands gut ein Fünftel (23 Prozent) ihres Umsatz online, und die Kurve geht weiter nach oben: Um acht Prozent soll der Online-Handel in den nächsten Jahren zulegen, gegenüber drei Prozent im stationären Handel. Es wird erwartet, dass 2020 bereits jeder vierte Euro (26 Prozent) im Modebusiness online bewegt wird.

Ähnlich wie bei den bereits reiferen Handelssegmenten sieht BCG bis dahin auch markenübergreifende Plattformen über Hersteller- oder unternehmenseigene Online-Shops triumphieren. Mit einem erwarteten Wachstum von zwölf Prozent (2017-2018) liegt das prognostizierte Wachstum der Online-Marktplätze um vier Prozent über dem der Brand-Shops.

In der Folge finden Sie einige der Erkenntnisse der Studie als Slideshow.

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