Do & Co macht weniger Gewinn bei mehr Umsatz

Do & Co macht weniger Gewinn bei mehr Umsatz

Attila Doğudans hat neue Expansionspläne.

Das Wiener Cateringunternehmen Do & Co von Attila Doğudan hat im ersten Quartal aufgrund von Sondereffekten weniger verdient. Der Gewinn ist um 19,5 Prozent auf 28,25 Millionen Euro zurückgegangen. Beim operativen Geschäft konnte leicht gesteigert werden. Die Fußball Euro in Frankreich sowie neue Küchen in den USA sollen dem Geschäft heuer Schwung geben.

Wien. Attila Doğudans Do & Co hat im Geschäftsjahr 2015/16 wegen eines Sondereffekts im Jahr davor deutlich weniger Gewinn eingefahren, aber mehr umgesetzt. Operativ hat das Unternehmen von Attila Dogudan mehr verdient.

Der Konzernumsatz legte im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende März 2016) um knapp 15 Prozent auf 916,5 Mio. Euro zu. Das Gros entfiel mit 631 Mio. (+18 Prozent) auf das Flugzeug-Catering, der Rest auf Restaurants, Lounges und Hotels (168 Mio., +2 Prozent) und internationales Event-Catering (118 Mio., +16 Prozent), teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Das operative Ergebnis (Ebit) legte leicht um 2 Prozent auf 55,5 Mio. Euro zu, das Konzernergebnis hingegen brach um fast ein Fünftel auf 28,3 Mio. Euro ein. Grund dafür war ein mehr als 11 Mio. Euro schwerer Einmaleffekt aus einem Derivatgeschäft, der im Ergebnis des Jahres aufgefettet hatte. Die Abschreibungen beliefen sich 2015/16 auf 37 Mio. nach 28 Mio. Euro.


Kulinarischer Doppelpass von Do & Co mit Austria Wien
Henry am Rückzug: Do & Co kehrt ÖBB den Rücken
ÖBB-Caterer - AK betreut einige Klagen von Do&Co-Tochter Henry am Zug

ÖBB-Caterer - Zuordnung zu richtigem Fachverband wird geprüft


DO&CO war zuletzt in Österreich vor allem wegen seiner Tochter "Henry am Zug", die das Catering für die ÖBB macht, in die Schlagzeilen geraten. Konzernchef Dogudan ringt seit Monaten mit der Gewerkschaft um einen Kollektivvertrag für die Mitarbeiter.

Zukäufe in Planung

Heuer will DO&CO weitere Küchen in den USA eröffnen und ist auch bei der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich dabei. Außerdem ist man auf der Suche nach Zukäufen.

Die Anleger haben auf die Zahlen am Dienstag kaum reagiert. Die DO&CO-Aktie (ISIN AT0000818802) notierte am Vormittag an der Wiener Börse bei 95,44 Euro, ein Plus von 0,47 Prozent

(Fortsetzung folgt)

Handel & Dienstleistung

Alessandro Wolf wird neuer Chef von Lidl-Österreich

Spielefest 2019 vom 15. bis 17. November im Austria Center Vienna.

Handel & Dienstleistung

Spielefest 2019: Die Würfel fallen wieder

Digital

Ticket-Plattform viagogo: Viele AGB-Klauseln unzulässig

Digital

Klick und kauf: 80 Prozent der Jungen shoppen online