Deutlicher Anstieg beim Wechsel von Strom- und Gasversorger

In Österreich suchten sich 72.200 Haushalte heuer bis März einen neuen Anbieter für Gas und Strom. Ein Jahr davor waren es noch 43.200. Seit der Marktliberalisierung Anfang des Jahrtausends haben noch nie so viele Konsumenten den Anbieter gewechselt.

Deutlicher Anstieg beim Wechsel von Strom- und Gasversorger

Wien. In Österreich haben sich im ersten Quartal deutlich mehr Kunden einen neuen Energielieferanten ausgesucht. Laut Regulator E-Control wechselten rund 72.200 Haushalte in den ersten drei Monaten ihren Strom- oder Gaslieferanten, voriges Jahr waren es im gleichen Zeitraum etwa 43.200 gewesen. Bei den Haushalten betrug die Wechselrate heuer bei Strom 1,2 Prozent und bei Gas 1,5 Prozent.

Bis März wechselten gut 53.600 Haushalte ihren Stromanbieter, den Gaslieferanten mehr als 18.600 Haushalten. Derzeit spare sich ein durchschnittlicher Haushalt bei einem Wechsel vom angestammten Vorsorger zum günstigsten Strom- und Gaslieferanten zwischen 500 und 850 Euro inklusive Wechselrabatt im ersten Jahr. "Das sind die höchsten Einsparungen seit der Liberalisierung des Strommarktes 2001 und des Gasmarktes 2002", so die E-Control in einer Aussendung.

Die auf die Zählpunkte bezogenen höchsten Wechselraten bei Strom gab es bis März mit 2,0 Prozent im Burgenland, gefolgt von OÖ mit 1,97 Prozent und Kärnten mit 1,71 Prozent - in Wien waren es lediglich 1,17 Prozent, in NÖ 1,0 Prozent. Bei Gas gab es auf die Zählpunkte bezogen die meisten Wechsel in der Steiermark mit 2,7 Prozent, vor OÖ mit 2,2 und Kärnten mit 2,05 Prozent - in Wien lediglich 1,3 Prozent.

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