Industrie 4.0: Firmen bereiten sich forciert auf digitale Fabrik vor

Industrie 4.0: Firmen bereiten sich forciert auf digitale Fabrik vor

Die Industrie 4.0, also die Digitalisierung der Fertigungsabläufe oder das "Internet der Dinge", kommt immer mehr bei den österreichischen Unternehmen an. Laut einer PwC-Umfrage (100 Betriebe) stuft ein Drittel der heimischen Firmen den eigenen Digitalisierungsgrad als hoch ein, in fünf Jahren sollen es 77 Prozent sein.

2015 planten die befragten Unternehmen in Österreich knapp 4 Prozent ihres Jahresumsatzes für Industrie 4.0-Projekte aufzuwenden, laut den Ergebnissen der aktuellen Studie sind inzwischen 4,7 Prozent vorgesehen.

Wichtigstes Anliegen der Industrie ist die Verbesserung der Planungsprozesse in Produktion und Fertigung. Als Herausforderung wird die Rekrutierung und die Weiterbildung von IT-Spezialisten gesehen.

"Mangelnde Kompetenzen als Hürde auf dem Weg zur Industrie 4.0 sehen die befragten Unternehmen weniger in der Anschaffung der benötigten Technologie als in Ermangelung der nötigen internen digitalen Kultur, Vision und Trainings sowie in fehlenden Spezialisten", so PwC am Mittwoch in einer Aussendung.

Mit Industrie 4.0 kommt auch das Ende des klassischen Arbeitsplatzes, der durch den "'Workspace" in einer Datenwolke ("Cloud") ersetzt wird, so der Technikvorstand des Softwareanbieters Matrix24, Oliver Bendig. "Alle Geräte, Applikationen, Daten, Identitäten und Services, die der Mitarbeiter für die Arbeit benötigt, sind in seiner persönlichen Cloud verbunden und stehen zur Verfügung, wann und wo immer der Mitarbeiter sie benötigt", so Bendig.

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