Gewinn von Volkswagen sinkt zu Jahresbeginn

Gewinn von Volkswagen sinkt zu Jahresbeginn

Der durch Manipulation der Abgaswerte stark geschüttelte Volkswagen-Konzern fährt im ersten Quartal 2016 zwar einen Milliardengewinn ein, dieser ist allerdings geringer als noch vor Jahresfrist. Für das laufende Jahr wir mit einem Umsatzrückgang gerechnet. Indes sinkt die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland.

Hamburg. Volkswagen hat zu Jahresbeginn einen Gewinneinbruch verbucht. Das operative Ergebnis sank ohne positive Sondereffekte auf 3,1 Milliarden Euro, wie der vom Abgasskandal erschütterte Wolfsburger Konzern am Dienstag mitteilte. Vor Jahresfrist hatten 3,3 Milliarden Euro zu Buche gestanden. Analysten hatten für das erste Quartal mit einem Betriebsgewinn von 2,7 Milliarden Euro gerechnet. Der Konzernumsatz lag bei 51 Milliarden Euro.

Den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte das Management um Konzernchef Matthias Müller. Demnach soll der Konzernumsatz um maximal fünf Prozent sinken.

Bei der operativen Rendite peilt Volkswagen einen Wert zwischen fünf und sechs Prozent an. Im vergangenen Jahr hatte Europas größter Autokonzern wegen Rückstellungen den größten Verlust seiner Geschichte verbucht.

Nach Jahren des stetigen Belegschafts-Aufbaus ist der Jobmotor beim VW-Konzern in Deutschland ins Stottern geraten. Im Vergleich zum Jahreswechsel Ende 2015 sank die Zahl der Mitarbeiter zum Stichtag 31. März um rund 800 Stellen auf 277.900. Dieser Rückgang binnen drei Monaten entspreche einem Minus von 0,3 Prozent, teilte Volkswagen am Dienstag in Wolfsburg mit.

Im Ausland lief der Aufbau dagegen weiter: 1,1 Prozent Plus hoben die Mitarbeiterzahl außerhalb Deutschlands um fast 4.000 Stellen auf 335.200 Jobs. In Summe steht damit ein leichtes Plus von 0,5 Prozent.

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