Corona: Die Maskenpflicht könnte bald fallen

Fortschritte beim Impfen und sinkende Infektionszahlen könnten schon bald das Ende der Corona-Maskenpflicht bedeuten. Beratungen dazu sind für den 28. Mai anberaumt.

Corona: Die Maskenpflicht könnte bald fallen

Aufatmen, durchatmen? Die FFP2-Maskenpflicht könnte noch vor dem Sommer fallen.

Nach der Aufhebung des Gastronomie- und Tourismus-Lockdowns mit 19. Mai könnte nun schon in Kürze die nächste Corona-Einschränkung fallen. Bundeskanzler Sebastian Kurz hat nun angekündigt, dass die Regierung mit Experten und den Landeshauptleuten am 28. Mai beraten wird, ob und wann die Maskenpflicht fallen kann.

Kurz stellte in Aussicht, dass es möglich sein werde, bis zum Sommer in der Normalität anzukommen. "Aber wir werden nicht leichtsinnig werden", hielt der Kanzler fest. Anlass für die Hoffnung, dass die Maskenpflicht bis zum Sommer aufgehoben werden kann gibt die sinkende Zahl von Neuinfektionen, die aus der zunehmenden Durchimpfung resultiert. Bisher sind 13 Prozent der Bevölkerung vollimmunisiert, zwei Drittel der impfwilligen Bevölkerung ist zumindest einmal geimpft.

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein betonte jedoch, dass es wichtig ist, begleitende Schutzmaßnahmen einzuhalten, besonders in Bereichen, in denen die 3-G-Regel nicht gilt und viele Menschen aufeinandertreffen.

Impfung schreitet voran

Die große Impfkampagne geht nun zügig voran. Wöchentlich treffen laut Mückstein 400.000 bis 500.000 neue Impf-Dosen in Österreich ein. In allen Bundesländern sollen nun auch sämtliche Altersgruppen geimpft werden, und damit auch die Jüngeren endlich zum Zug kommen, die bisher noch nicht immunisiert wurden und daher noch mit Einschränkungen leben müssen. Auch bei der Impfung für Zwölf- bis 15-Jährige wird in Kürze die Freigabe der EU-Behörde EMA erwartet. Über den Sommer soll dann auch in dieser Altersgruppe durchgeimpft werden.

Dank einer Verordnung, die laut Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein in einigen Tagen fertig sein wird, werden zudem Impfungen bei den Hausärzten für alle Altersgruppen freigegeben. "Die Ärzte können frei nach persönlichem Risiko entscheiden."

Laut Empfehlung von Experten wird im Herbst eine erste Auffrischung der Impfungen nötig sein. Abhängig vom Präparat - rechnet man mit einer Schutzdauer von sechs bis neun Monaten ab der Zweitimpfung.

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