Arbeitgeber Militär: Heer sucht Ärzte

Arbeitgeber Militär: Heer sucht Ärzte

Feldbetten statt Spitalstation: Das Heer bemüht sich um medizinischen Nachwuchs.

Das Bundesheer sucht Ärzte und lockt potenzielle Arbeitnehmer mit einem höheren Gehalt für Auslandseinsätze.

Militärärzte, die sich für einen Auslandseinsatz verpflichten sollen mehr Lohn bekommen. Um 25 Prozent mehr werden seit Jänner geboten, das Einstiegsgehalt für Militärärzte liegt nun bei 5.600 Euro brutto, versprach das Verteidigungsministerium am Sonntag eine "marktkonforme" Entlohnung.

Militärärzte, die den Sondervertrag unterzeichnen, müssen innerhalb von drei Jahren insgesamt sechs Monate ins Ausland. Dafür gibt es eine zusätzliche Entlohnung. Auch zivile Ärzte und Milizsoldaten können jederzeit freiwillig ins Ausland gehen, hieß es in einer Aussendung. Als Militärarzt und Militärärztin kann sich jeder Mediziner bewerben. Gesucht werden vor allem Allgemeinmediziner und Notfallärzte mit Auslandsbereitschaft.

Aktuell befinden sich acht Militärärzte im Auslandseinsatz. Drei sind in Bosnien stationiert, drei im Kosovo, einer im Hauptquartier der Mission UNIFIL im Libanon und ein Facharzt im Feldspital der deutschen Bundeswehr ebenfalls im Kosovo. Die Aufgaben der Militärärzte sind vielfältig, schreibt das Ministerium: Sie begleiten etwa die Truppen bei Übungen, wie kürzlich im Senegal, oder sie bilden im Zuge von Beratungsmissionen Soldaten anderer Armeen medizinisch aus.

Im Inland arbeiten Militärärzte u.a. als Allgemeinmediziner oder Notfallärzte in den Sanitätseinrichtungen des Bundesheeres. Sie sind für die allgemeine medizinische Versorgung aller Soldaten im In- und Ausland verantwortlich. Der sogenannte Truppenarzt oder auch Bataillonsarzt ist für sanitätsdienstliche Führung in den Kasernen zuständig. Sie beraten die Bataillonskommandanten in medizinischen Belangen. Außerdem leiten sie die sanitätsdienstliche Einrichtungen in den Kasernen.

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