WU Wien - Forschen für die Stadt und den Standort

Die Wirtschaftsuniversität Wien trägt als exzellente Forschungsstätte auch zur Standortentwicklung bei.

WU Wien - Forschen für die Stadt und den Standort

Unser Ziel ist es, einen klar erkennbaren Beitrag zur Lösung aktueller wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Probleme sowohl im regionalen als auch im globalen Kontext zu leisten“, so beschreibt Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger die Zielsetzung der WU Wien, mit rund 22.000 Studierenden und 2.100 Mitarbeitern größte Wirtschaftsbildungsstätte Europas.

Die WU steht in ihrem Selbstverständnis besonders für eine exzellente, forschungsgeleitete Lehre. Die Forschung ist daher auch unverzichtbarer Baustein der „Third Mission“ der WU. Der Begriff umfasst unter anderem Beiträge einer Universität zum Wissenstransfer und der gesellschaftlichen Weiterentwicklung.

„Unsere Zusammenarbeit mit Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik ermöglicht den Wissenstransfer in beide Richtungen: Es fließt nicht nur Wirtschaftswissen, das an der WU entsteht, in die Gestaltung gesellschaftlicher Systeme ein, sondern wir erhalten damit wichtiges Feedback zur Umsetzungsrelevanz unserer Forschungs- und Lehrthemen“, erzählt die Rektorin und ergänzt: „Die WU nimmt eine aktive Rolle in der Standortentwicklung ein, unter anderem bei unserer Zusammenarbeit im Rahmen des RCE Vienna, mit unserem Gründungszentrum oder bei Projekten zur Smart City.

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Viel zum Thema Standort passiert auch an unseren Forschungsinstituten, zum Beispiel jenen, die mit finanzieller Unterstützung der Stadt Wien eingerichtet wurden.“ So beschäftigt sich das Institut für Urban Management und Governance mit Fragestellungen zum modernen Stadtmanagement und liefert damit wertvollen Input für Wiens Stadtregierung. Jenes für Altersökonomie setzt sich mit ökonomischen Fragen der gesellschaftlichen Alterung auseinander.

Dank enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wien gibt es an der WU seit 1998 den Jubiläumsfonds. Dieser ermöglicht es, Forschungsvorhaben der WU in Bereichen zu fördern, die für die Wiener Wirtschaft relevant sind. Die Zusammenarbeit ließ in den vergangenen Jahren wertvolle Forschungsergebnisse und -projekte entstehen, die den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Wien stärken.

Derzeit beschäftigen sich Forscherinnen und Forscher mit Unterstützung durch die Stadt etwa mit dem Mobilitätsverhalten oder dem Gesundheitsverhalten der Wiener Bevölkerung.

„Wir begrüßen sehr, dass sich Wien nach dem Brexit auch um den Standort der Europäischen Bankenaufsicht bewirbt“, sagt Hanappi-Egger, „zumal wir mit der Vienna Graduate School of Finance ein Doktoratsprogramm etabliert haben, das zu den fünf Prozent der besten der Welt gehört und somit beiträgt, Wien als Standort für Forschung im Finance-Bereich international sichtbar zu machen.“


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