Stephen Hawking erobert Chinas Internet-Universum

Stephen Hawking erobert Chinas Internet-Universum

Der britische Star-Wissenschaftler Stephen Hawking hat ein neues Universum erobert - nämlich jenes der strikt zensierten sozialen Netzwerke in der Volksrepublik China. Der Astrophysiker platzierte am Dienstag seine erste Nachricht im chinesischen Kurznachrichtendienst Weibo.

Binnen Stunden durchbrach die Zahl seiner neuen Follower die Millionenmarke. Zum Vergleich: Apple-Boss Tim Cook, der sich seit gut einem Jahr auf Weibo bewegt, hat dort nur 820.000 Abonnenten.

In seinem ersten Post schmeichelte Hawking den Chinesen: "Bei meinen Reisen habe ich Ihre faszinierende Geschichte und Kultur nur oberflächlich streifen können." Er kündigte an, seinen chinesischen Followern künftig mehr über sich und seine Arbeit zu erzählen und viel von ihnen wissen zu wollen.

In China wird wissenschaftlichen und intellektuellen Spitzenleistungen traditionell viel Ehrerbietung zuteil. In den ersten Kommentaren zu Hawkings Post schien große Bewunderung durch. Ein Kommentator mahnte seine Landsleute: "Bitte bemüht euch um anspruchsvolle Kommentare, weil jeder Satz hier das Image Chinas beeinflussen wird."

Weibo ist die chinesische Variante des Kurznachrichtendiensts Twitter. Twitter wird in der Volksrepublik wie andere internationale soziale Netzwerke auch blockiert. Das kommunistische Land übt strenge Internetzensur aus.

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