Staatliche Förderung von Biowissenschaften: Österreich auf Platz 7

Staatliche Förderung von Biowissenschaften: Österreich auf Platz 7

Eine Studie des globalen Think Tanks ITIF zeigt, wie gut Staaten die Entwicklung von Biowissenschaften in ihrem Land fördern. Insgesamt nimmt Österreich demnach den 7. Platz ein, in einer Kategorie ist das Land sogar Weltmeister.

Die Information Technology and Innovation Foundation (ITIF), ein global tätiger Think Tank, hat analysiert, welche Staaten die F&E-Aktivitäten im Bereich der Biowissenschaften am Besten unterstützen. Dazu wurden 56 Länder unter die Lupe genommen, die gemeinsam 90 Prozent der Weltwirtschaft repräsentieren. Insgesamt wird dieses Ranking angeführt von den USA, Schweiz, Taiwan und Singapur. Österreich liegt auf dem siebten Platz, Deutschland auf Platz 15. Indien, Südafrika und Thailand sind die globalen Schlusslichter.

Die ausschlaggebenden Faktoren sind für die Analysten, wie viel des Forschungsbudgets in die Biowissenschaften fließt ("Government Health R&D"), wie groß der Anteil staatlicher Biowissenschaften-F&E am BIP ist ("Government as a share of GDP"), wie stark der Staat in die Preisgestaltung pharmazeutischer Produkte eingreift ("Extent of Price Controls") und wie viele Jahre das geistige Eigentum geschützt ist. In punkto "Anteil am BIP" nimmt Österreich mit 1,1 Prozent den ersten Platz ein, gefolgt von Island (1,0 Prozent). Einer Information des Wissenschaftsministeriums zufolge lag der F&E-Anteil insgesamt am BIP 2014 gar bei 2,8 Prozent.

Das Ranking aller Staaten findet sich in der folgenden interaktiven Tabelle. Die Studie kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

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