SFG startet neues Innovations-Programm

SFG startet neues Innovations-Programm

Christoph Ludwig, neuer Geschäftsführer der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG.

Zukunft gestalten! Das war nicht nur das Motto des Zukunftstages der Steirischen Wirtschaftsförderung, das ist auch das Ziel einer neuen Förder-Initiative. Unterstützt werden Ideen, die das Leben und Arbeiten von morgen erleichtern.

Christoph Ludwig, neuer Geschäftsführer der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG, bringt es auf den Punkt: „Die Zukunft wird spannend. Und wir gestalten die tiefgreifenden Veränderungen selbst aktiv mit.“ Das „wir“, das sind die steirischen Unternehmen. „Viele steirische Unternehmen stehen mit ihren zukunftsweisenden Technologien an der Weltspitze und treiben die Entwicklung voran“, so Ludwig. Das wurde auch beim Zukunftstag der steirischen Wirtschaft im Juni deutlich. Im Fokus dabei vor allem die Bereiche Digitalisierung und Automatisierung, E- Mobility und industrielle Energiewende.

Das Morgen mitgestalten – darum geht es auch bei einer neuen Initiative der SFG. „Als thematische und konsequente Fortsetzung des Zukunftstages haben wir zusätzlich zu den bestehen eine neues Förderprogramm aufgelegt“, sagt Christoph Ludwig. Unter dem Titel „Future!living“ werden Projekte gefördert, die die Lebens- und Arbeitswelt der Zukunft deutlich vereinfachen könnten. „Die Ausschreibung für diesen F&E-Call ist bewusst offen gestaltet“, betont Ludwig, „Ziel ist es, die Entwicklung innovativer Technologien, Produkte oder Dienstleistungen anzustoßen.“

Bis zu 45% Förderung

Die Projekte sollen sich auf die Themenbereiche Arbeitswelt (zum Beispiel Digitalisierung) oder Alltag (von Smart Home bis Smart Cities) beziehen oder die besonderen Bedürfnisse bestimmter gesellschaftlicher Gruppen (ältere oder beeinträchtigte Personen) beziehen. „Gefördert werden bis zu 45 Prozent des Projektvolumens“, so Ludwig. Auch der Datenschutz kann ein zentrales Thema sein.

Der Mensch im Mittelpunkt

„Future!living“ ergänzt bestehende Programme der SFG, die sich u.a. auf Themen wie Umwelttechnik, Mobilität oder auch Silicon Alps beziehen. „Auch wenn es natürlich um neue Technologien geht, muss der Mensch im Mittelpunkt stehen und es einen klar erkennbaren Nutzen geben“, erläutert Ludwig. Das Besondere an dieser Initiative: Auch kleine Unternehmen können Projekte einreichen. Sie bekommen mit 45 Prozent die maximale Förderung. Gefördert werden Personalkosten, die Nutzung von F&E-Infrastruktur, Sach- und Materialkosten, Gemeinkosten/ Overhead sowie Leistungen Dritter, wenn zum Beispiel F&E-Einrichtungen genutzt werden.

Das Projektvolumen muss zwischen 150.000 und 500.000 Euro liegen. Die Förderquote beträgt zwischen 45 Prozent für Klein- und Kleinstunternehmen und 25 Prozent für große Unternehmen. Insgesamt stellt die SFG 1,6 Millionen Euro für dieses Innovations-Programm zur Verfügung.

Eine Besonderheit: Wird das Projekt nachweislich von einer Frau geleitet, gibt es 5.000 Euro extra – ein Signal, Frauen in technischen Berufen und vor allem auch in Führungspositionen zu stärken. Ein starkes Signal ist der gesamte Call „Future!living“. „Die SFG war schon immer Treiber sämtlicher Cluster und Netzwerke in der Steiermark“, sagt Geschäftsführer Ludwig, „das hat dazu beigetragen, dass die Steiermark mit großem Abstand das Forschungsland Nummer eins in Österreich und in vielen Bereichen Vorreiter ist. Future!living wird dazu beitragen, diese Stellung weiter auszubauen.“


Linktipp

Nähere Informationen finden Sie unter www.sfg.at/foerderung



Vielen Dank für die inhaltliche Unterstützung an die SFG

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