Google und TU Wien unterstützen Programmierer-Nachwuchs

Im Rahmen des "Google Summer of Code" (GSoC) können sich seit 2005 Studenten, die sich für die Entwicklung von frei zugänglicher Software interessieren, in konkreten Projekten einbringen. Zum fünften Mal kann man das auch mit Unterstützung durch Mentoren der Technischen Universität (TU) Wien tun. Die Bewerbungsfrist läuft bis 25. März, wie die TU Wien mitteilte.

Google und TU Wien unterstützen Programmierer-Nachwuchs

Beim "GSoC" handle es sich um das weltweit größte Förderungsprojekt im Bereich Open Source-Software. Das Unternehmen sponsert die Praktikanten, die weltweit an ausgewählten Forschungsinstitutionen oder Unternehmen betreut werden, in der vorlesungsfreien Zeit drei Monate lang mit Stipendien in der Höhe von 5.500 Dollar (5.060 Euro). Unter den Teilnehmerinstitutionen sind neben Universitäten etwa das Europäische Labor für Teilchenphysik CERN sowie Open Source-Unternehmen wie Mozilla, VLC oder Wikimedia. Seit dem Programm-Start nahmen annähernd 11.000 Studenten und 10.000 Mentoren teil. Neben der TU Wien ist mit dem an der Technischen Universität (TU) Graz beheimateten Non-Profit Projekt "Catrobat" eine weitere österreichische Einrichtung beteiligt.

An der TU Wien kann unter der Anleitung von Forschern rund um Josef Weinbub und Florian Rudolf vom Institut für Mikroelektronik heuer an insgesamt elf Projekten mitgearbeitet werden. Die Themen sind vielfältig und reichen von der automatischen Berechnung von CO2-Emissionen, über Gebäudeautomation und Lösungen zum Internet der Dinge bis zu Partikelsimulationen wie sie auch am CERN gemacht werden. In der Regel werden Studenten exklusiv von einem der 22 Wissenschafter betreut.

Mit dem Programm verfolge man auch das Ziel "wissenschaftsnahen Programmier-Nachwuchs" heranzubilden, erklärte Weinbub gegenüber der APA. "Mit besonders guten Studenten veröffentlichen wir nach dem GSoC-Programm wissenschaftliche Arbeiten, welches wiederum die Motivation der Studenten stärkt, eine wissenschaftliche Karriere anzustreben". Software, für die auch die Quellcodes öffentlich und gratis zu Verfügung stehen, sei für die Forschung sehr wichtig, denn das erlaube es dem Nachwuchs "im Detail zu verstehen wie ein Programm aufgebaut ist und wie es funktioniert" und neue Funktionen hinzuzufügen, so der Forscher.

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