Fliegen lernen per Hirn-Stimulation: Boeing-Tochter forscht daran

Fliegen lernen per Hirn-Stimulation: Boeing-Tochter forscht daran

HRL Laboratories, ein Tochterunternehmen von Boeing und General Motors, erforscht, wie sich die Stimulation von Hirnströmungen auf die Ausbildung von Piloten auswirkt. Dabei konnten bereits erste Erfolge erzielt werden.

Fans des Science Fiction-Films "Matrix" erinnern sich noch gut an die Szene, in der Keanu Reeves durch die bloße Stimulation seiner Hirnströme innerhalb weniger Sekunden Kung-Fu lernt. Eine Lösung dieser Art ist zwar noch weit von der kommerziellen Marktreife entfernt, allerdings arbeiten amerikanische Forscher bereits an einem ähnlichen Konzept: HRL Laboratories, ein Tochterunternehmen von Boeing und General Motors, testet derzeit, wie sich die Ausbildung von Piloten verbessert, wenn man ihre Hirnströme gezielt stimuliert. In dem folgenden Video erläutern die Wissenschaftler, welche Fortschritte sie bisher gemacht haben.

In diesem Video erklären Experten von HRL Laboratories, wie das Lernen über Hirnströme funktioniert.

Den Forschern zufolge war die Leistung der stimulierten Piloten deutlich höher als bei jenen, die lediglich einem Placebo ausgesetzt wurden. Außerdem könne man die Technologie verwenden, um damit neurologische Krankheiten zu behandeln. Die Idee per se ist nicht neu: schon die Ägypter setzten dem Video zufolge auf ähnliche Ansätze.
Durch moderne Technologien ist es jedoch möglich, bestimmte Regionen des Gehirns gezielt anzusprechen - und so einen entsprechenden Effekt zu erreichen.

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