bit media: e-Learning-Lösungen für Schulen und Unternehmen

Jederzeit und an jedem Ort lernen liegt im Trend. die digitalen Lösungen von bit media machen es möglich.

Jederzeit und an jedem Ort lernen liegt im Trend. die digitalen Lösungen von bit media machen es möglich.

In mehr als 20 Ländern sind die e-Learning-Anwendungen und digitalen Schulverwaltungssysteme der steirischen bit media e-solutions GmbH gefragt. Doch auch Unternehmen setzen auf das Lernmanagementsystem. Jetzt setzt bit media zur Expansion nach Zentralasien an.

Digitale Bildungsprozesse und die digitale Verwaltung von Bildungseinrichtungen sind das Geschäft des Grazer Unternehmens bit media e-solutions GmbH. Unter dem Dach der eee-group unterstützen sechs Tochterfirmen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Albanien, dem Kosovo und der Ukraine internationale Organisationen, Unternehmen, Behörden und Bildungsanbieter bei den Themen e-Learning, e-Government und Schulverwaltung. Die Gruppe setzt rund 12,5 Millionen € um, sechs Millionen € davon in Österreich. 65 Prozent werden mit Geschäften mit dem Ausland erwirtschaftet.

Der Geschäftsführer von bit media, Manfred Brandner, schildert die Produktpalette: „Unsere Säulen sind das Schulverwaltungssystem Sokrates, das Lernmanagement-System Sitos, der Content für e-Learning und Protectr, ein Sicherheitssystem, das sich von der Gebäude- bis zur Datensicherheit einsetzen lässt.“

Sokrates wird in rund 8.000 Schulen weltweit eingesetzt, in Österreich verwenden rund 4.000 Schulen die Verwaltungssoftware. Mit dem System kann der gesamte Schulalltag erfasst werden – Schüler, Lehrer, Zeugnisse, Anmeldungen oder der Tagesablauf. Sokrates ist auch Teil der Ausbaupläne von bit media, wie Brandners Partner in der Geschäftsführung, Walter Khom, berichtet: „Wir wollen unsere Schullösungen in weiteren Ländern ausrollen und in den bestehenden Partnerregionen noch stärker verankern.“

Unternehmen im Fokus

Das Lernmanagementsystem Sitos ist nicht nur bei österreichischen, sondern gleichermaßen bei internationalen Unternehmen beliebt. Mithilfe dieses modernen Lernmanagementsystems brachte die bit media etwa die deutsche Raiffeisen-Volksbanken-Gruppe auf den neuesten Stand im e-Learning-Bereich, wo es für die Schulung von insgesamt 200.000 Mitarbeitern eingesetzt wird. „Überhaupt sind wir in Deutschland stark im Unternehmensbereich tätig“, betont Brandner. „Fast drei Viertel der DAX-30-Unternehmen zählen zu unseren Kunden.“

Die bit media Geschäftsführer Walter Khom (li) und Manfred Brandner.

Die bit media Geschäftsführer Walter Khom (li) und Manfred Brandner.

Derzeit ist bit media in mehr als 20 Ländern tätig. Neben dem D-A-CH-Raum sind das unter anderen Albanien, der Kosovo, Saudi-Arabien, Dubai, Mali, Äthiopien, der Irak, Laos, Russland, Mazedonien oder Ägypten. Man habe zum Beispiel, so Khom, gerade für das laotische Bildungsministerium eine digitale Schulverwaltung eingeführt, im Kosovo sei die vollelektronische Zentralmatura umgesetzt worden, wobei die Schwerpunkte auf Sicherheit, Stabilität und Vergleichbarkeit gelegt worden seien.

Expansion nach Zentralasien

Das ist den ehrgeizigen Geschäftsführern allerdings noch lange nicht genug, es gibt konkrete Expansionspläne. Brandner: „Wir denken da an den zentralasiatischen Raum, also Tadschikistan, Usbekistan und Kirgisien. Auf der anderen Seite sind in Afrika Ruanda, Uganda und Kenia für uns interessant. Auch Indonesien steht auf unserer Liste, weil es ein sehr großer Markt ist und Ägypten, das uns nahesteht.“

Rund 165 Mitarbeiter sind bei bit media beschäftigt, 60 davon in Österreich. Dazu kommt ein internationales Netzwerk von 150 externen Experten. Vor kurzem hat man ein Software-Entwicklungsunternehmen in der Ukraine gegründet. Der Hauptteil der Programmierung findet aber nach wie vor in Graz und Salzburg statt. Stattliche 18 Prozent des Umsatzes fließen bei bit media in die Entwicklung. Zu den Kunden zählen neben den schon erwähnten Unternehmen und Behörden unter anderen Ministerien in vielen Ländern, die Weltbank oder die Europäische Union.

Der e-Learning Anbieter bitmedia führt weltweit Projekte im Bildungsbereich und in der Entwicklungszusammenarbeit durch. Als Full-Service-Provider bietet bitmedia unter anderem Lernmanagementsysteme, Content- & Multimediaproduktion, und Apps.

Inhaltlich liegt die Zukunft beim e-Learning, so Brandner, in spielerischen Anwendungen. „Serious Gaming, also das Lernen über das Spielen, wird der Normalfall werden. Lernen darf auch Spaß machen.“ Ein weiterer wachsender Bereich sind mobile Anwendungen, die das Lernen jederzeit und an jedem Ort ermöglichen. Über das Handy könnten kurze Inhalte leicht vermittelt werden. „Und schließlich werden Virtual Reality oder Augmented Reality verstärkt zur Anwendung kommen. Digitales Lernen muss nicht grundsätzlich über einen Bildschirm erfolgen, Datenbrillen sind genauso geeignet dafür.“

Unternehmen wiederum setzen verstärkt auf Compliance und Nachvollziehbarkeit. Aber auch Geschwindigkeit spiele zunehmend eine Rolle. Großen Bedarf sieht Brandner bei digitalen Werkzeugen zur Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitern: „Gerade in Zeiten eines extremen Fachkräftemangels wird das immer wichtiger werden und auch hier ist das Tempo, in dem Lernen möglich ist, ein entscheidender Faktor.“


bit media wurde von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG im April 2019 zum "Unternehmen des Monats" gewählt. Die Wahl des "Unternehmens des Monats" wird seit Oktober 2017 durchgeführt. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie zu den bisherigen Preisträgern finden Sie auf der Website unternehmen-des-monats.at


Vielen Dank für die inhaltliche Unterstützung an die SFG

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