Warum immer mehr Manager auf Schlaf setzen

Warum immer mehr Manager auf Schlaf setzen

Viele Manager wissen aus eigener Erfahrung, dass ihnen ausreichender Schlaf hilft, um konzentriert und leistungsstark zu agieren. Doch nur wenige nutzen dieses Wissen, um auch Ihre Mitarbeiter für mehr Schlaf zu motivieren. Hans P. Vriens, ehemaliger Red Bull Manager und Functional Food Experte brachte sein Wissen über Schlaf auf den Punkt -besser gesagt in die Dose. Er entwickelte Snoooze, Natural Sleep Drink und zeigt Managern, wie sie damit ihren Mitarbeitern zu besserem Schlaf verhelfen können.

Natürliche Kräutergetränke verhelfen Managern und Mitarbeitern zu Schlaf

Viele Führungskräfte aber auch ihre Mitarbeiter gondeln als halbe Leichen durch die Welt. Hans Vriens, der Snoooze Erfinder – u.a. Red Bull Manager Nummer drei- ignorierte sein Schlafbedürfnis jahrelang. Er hat den Drink, der angeblich Flügel verleiht, in 38 Länder gebracht und das USA Geschäft mehr als erfolgreich aufgebaut. Später als Topmanager bei Barry Callebaut bereiste er oft zwei Kontinente pro Woche. Permanent unter Leistungsdruck war ihm bewusst, dass er so nicht ewig weitermachen konnte. Er experimentierte mit Diäten und Fitness-Programmen, bis er auf die Idee kam, Snoooze, Natural Sleep Drink – einen Schlummertrunk aus Kräutern zu entwickeln. Absolut ohne Gewöhnungseffekte oder Nebenwirkungen verhilft der Drink zu besserer Nachtruhe. „Wir wollten Menschen helfen, die Probleme beim Ein- und Durchschlafen haben. Mittlerweile zählen renommierte Unternehmen, wie Trivago zu unseren Kunden, die Snoooze ihren Mitarbeitern gratis anbieten. Aber auch Hotelketten und Airlines haben den Vorteil für Gäste und Passagiere erkannt“, so Vriens.

Schlaf stärkt die Wirtschaft – Schlafmangel legt sie still

Schlaf stärkt unseren Geist, unsere Psyche und unsere körperliche Leistungsfähigkeit. Er fördert Kreativität und stärkt unser Immunsystem, macht stressresistent und ermöglicht berufliche Höchstleistungen. Schlafmangel hingegen kann schwerwiegende Folgen haben. „Der Erholungseffekt des Schlafs ist aufgrund der verkürzten Schlafdauer verringert. So kommt es zu Einbußen unserer Leistungsfähigkeit. Unruhe, Reizbarkeit, Nervosität, Müdigkeit, vorzeitige Erschöpfung und Heißhunger sind die häufigsten Folgen einer ungenügenden Schlafdauer oder mangelhafter Schlafqualität. Insgesamt sind wir dann deutlich weniger belastbar“, so der Wiener Umweltmediziner Hans-Peter Hutter.

In dieselbe Kerbe schlägt der Wiener Neurologe Prof. Stefan Seidel. In Österreich haben immer mehr Menschen Probleme beim Ein- und Durchschlafen. 9 von 10 Erwachsenen schlafen schlecht. Dabei sind Frauen mehr betroffen als Männer, was primär auf beruflichen Stress und Belastung im familiären Alltag zurückzuführen ist. Eine große repräsentative Online-Umfrage der MedUni Wien hat die Schlafgewohnheiten der ÖsterreicherInnen abgefragt mit einem alarmierenden Ergebnis. Im Vergleich zu 2007 gibt es eine deutliche Zunahme an Schlafproblemen. 2019 klagen 30 Prozent der Befragten über regelmäßige Einschlafstörungen, 2007 waren es 6 Prozent. „Von Einschlafstörungen sprechen wir, wenn man regelmäßig nachts länger als 30 Minuten zum Einschlafen braucht“, erklärt Studienleiter Stefan Seidel vom Schlaflabor der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni Wien/AKH Wien. Mit 51 Prozent ist die so genannte Durchschlafstörung, wenn man nachts öfter grundlos aufwacht und sich herumwälzt, noch häufiger (2007 waren 26 Prozent betroffen).

Die Ursachen dafür sind ähnlich: Meistens ist es eine innere Unruhe, die uns nicht schlafen lässt. „Das bekannte Grübeln, Nicht-Runterkommen und Probleme wälzen ist die häufigste Ursache für Schlafstörungen“, erklärt Seidel, „dann erst kommen andere seltenere Faktoren ins Spiel wie Angst oder Schmerzen“.

Schlafstörungen nicht auf die leichte Schulter nehmen

Regelmäßig unausgeschlafen zu sein belastet unseren Organismus. 50 Prozent der Betroffenen sind tagsüber in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt. Neben Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Gereiztheit kann das auch körperliche Beschwerden wie zum Beispiel Magen-Darm-Probleme hervorrufen. Von beruflichen Fehlentscheidungen bis hin zu Arbeitsunfällen und Katastrophen ganz zu schweigen.

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