Akademische Abschlüsse: Österreich in EU nur auf Platz 18

Akademische Abschlüsse: Österreich in EU nur auf Platz 18

Österreich lag 2015 beim Anteil der tertiären Bildungsabschlüsse nur auf Rang 18 unter den 28 EU-Staaten. Nach Daten von Eurostat, das neben Hochschulstudien auch Abschlüsse an berufsbildenden höheren Schulen (BHS) dem tertiären Sektor zurechnet, erreichten lediglich 38,7 Prozent der heimischen 30- bis 34-jährigen 2015 dieses Niveau. 2014 kam Österreich noch auf 40,0 Prozent.

Während sich Österreich etwas verschlechtert hat, konnte Spitzenreiter Litauen von 53,3 auf nunmehr 57,6 Prozent stark zulegen. Am anderen Ende der Skala gab es auch für Schlusslicht Italien einen Anstieg von 23,9 auf 25,3 Prozent. Der EU-Durchschnitt lag 2015 bei 38,7 Prozent, entspricht also genau dem Österreich-Wert. Als Kernziel "Europa 2020" wird für die EU ein Wert von 40 Prozent angestrebt - Österreich hat ein nationales Ziel von nur 38 Prozent vorgegeben und damit bereits erreicht.

Ausgehend von einem Anteil von 23,6 Prozent an Personen mit tertiärem Bildungsabschluss im Jahr 2002 stieg dieser Wert im vergangenen Jahr EU-weit auf 38,7 Prozent (wegen eines Zeitreihenbruchs kein Ausgangswert für Österreich verfügbar, Anm.). Mit einem Anstieg von 24,5 auf 43,4 Prozent in diesem Zeitraum ist der Effekt noch deutlicher ausgeprägt, wenn nur Frauen betrachtet werden, heißt es am Mittwoch in einer Eurostat-Aussendung. Bei Männern stieg der Anteil lediglich von 22,6 auf 34,0 Prozent. Einziger Ausreißer ist hier Deutschland mit einem geringfügig höheren Männerwert (32,4 Prozent) im Vergleich zu Frauen (32,2 Prozent). In Österreich verzeichneten im Vorjahr 40,0 Prozent der Frauen und 37,5 Prozent der Männer einen Tertiär-Abschluss.

Hinter Gesamt-Spitzenreiter Litauen folgen Zypern (54,6 Prozent), Luxemburg und Irland (je 52,3 Prozent), Schweden (50,2 Prozent), Großbritannien (47,8 Prozent), Dänemark (47,6 Prozent), Niederlande (46,3 Prozent), Finnland (45,5 Prozent), Estland (45,3 Prozent), Frankreich (45,1 Prozent), Polen und Slowenien (je 43,4 Prozent), Belgien (42,7 Prozent), Lettland (41,3 Prozent), Spanien (40,9 Prozent) und Griechenland (40,4 Prozent).

Hinter Österreich (38,7 Prozent) rangieren Ungarn (34,3 Prozent), Deutschland (32,3 Prozent), Bulgarien (32,1 Prozent), Portugal (31,9 Prozent), Kroatien (30,9 Prozent), Tschechien (30,1 Prozent), Slowakei (28,4 Prozent), Malta (27,8 Prozent), Rumänien (25,6 Prozent) und Schlusslicht Italien mit 25,3 Prozent.

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