Zoom erweitert Portfolio mit eigener App-Plattform

Mit Zoom Apps hat der Videokonferenzanbieter Zoom 50 Anwendungen an Bord. Dazu zählen der Burokommunikationsdienst Slack sowie der Speicherdienst Dropbox.

Zoom erweitert Portfolio mit eigener App-Plattform

Zooms zählt zu den Gewinnern der Coronakrise. Der Trend zum Home Office hat das Wachstum des US-Videodienstes befeuert.

San Jose/San Jose (Kalifornien). Der Videokonferenzdienst Zoom will sein Portfolio kräftig erweitern. Das Unternehmen sucht sein Heil nun auch als Provider einer neuen App-Plattform. Durch die vertiefte Integration anderer Apps will Zoom relevanter für seine Kunden werden. Zum breiten Start der Plattform Zoom Apps sind 50 Anwendungen dabei. Darunter sind etwa die Bürokommunikations-App Slack und die Online-Speicherdienste Box und Dropbox. Die Liste soll mit der Zeit ausgebaut werden, zunächst kommen nur ausgewählte Partner in das Programm, wie der zuständige Zoom-Manager Ross Mayfield zur Ankündigung am Mittwoch sagte.

Dabei wolle Zoom den Entwicklern verlässliche Rahmenbedingungen bieten, betonte Mayfield. Aktuell wird unter anderem großen Smartphone-Plattformen vorgeworfen, sie hebelten mit neuen Funktionen zum Teil mit Leichtigkeit Geschäftsmodelle von App-Entwicklern aus.

Zoom versuche, den App-Anbietern eine klare Vorstellung davon zu geben, in welchen Bereichen man als Plattform-Anbieter selbst aktiv sein wolle, sagte Mayfield. Der Videokonferenzdienst überlässt es den App-Anbietern selbst, Geld für Bezahlfunktionen zu kassieren - und versucht auch nicht, eine Kommission zu nehmen.

Zusammen mit der App-Offensive startet Zoom eine Plattform für Online-Events, auf der auch kostenpflichtige Veranstaltungen organisiert werden können.

Zoom ist einer der großen Gewinner der Coronakrise. In der Pandemie nahm aber nicht nur die Nutzung in Unternehmen zu: Auch Privatleute greifen zu Zoom für alle möglichen Gelegenheiten - von Familientreffen bis zu Yoga-Stunden.

Geld verdient Zoom aber nach wie vor im Geschäft mit größeren Unternehmen. Dort fokussiert das Unternehmen aus dem Silicon Valley auch den Ausbau des Geschäfts. So will Zoom die starke Position bei Videokonferenzen nutzen, um Unternehmen auch mit Telefonie-Diensten zu versorgen. Die Pläne bei Apps und Events sind ein weiterer Baustein.

Zoom hatte kürzlich erst angekündigt, mit den Call-Center-Anbieter Five9 für fast 15 Milliarden Dollar per Aktientausch zu übernehmen. Das erst 20211 gegründete Unternehmen will damit sein Kerngeschäft mit Unternehmenskunden weiter ankurbeln.

An der Börse kam die jüngste Neuausrichtung des Portfolios noch nicht so gut an: Die Zoom-Aktie [ISIN US98980L1017] verlor am Mittowch im frühen Handel um 1,85 Prozent und notierte bei 349,22 Dollar.

Stefan Bergsmann, Geschäftsführer von Horváth & Partners Österreich

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