trend-Umfrage: DSGVO und Datendämmerung

trend-Umfrage: DSGVO und Datendämmerung

Was mit den eigenen Daten passiert, ist nicht egal: Eine knappe Mehrheit der Österreicher in der trend-Umfrage zeigt sich bereit, für mehr Datenhoheit auch mehr zu bezahlen.

Im Berufsleben spielt der kompetente Umgang mit Daten eine immer entscheidendere Rolle. In Zeiten von Datenskandalen und neuen EU-Regeln scheint aber auch das allgemeine Bewusstsein dafür zu erwachen, dass man in der Gratiswelt des Internets bisher viel mehr über sich selbst verraten hat, als einem manchmal bewusst ist.

48 Prozent der vom Linzer market-Institut befragten Österreicher geben an, durch Ereignisse wie den Facebook-Datenskandal und die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) "deutlich" oder "ein bisschen" vorsichtiger im Umgang mit den eigenen Daten geworden zu sein. Mit 52 Prozent gibt sogar eine knappe Mehrheit an, für Angebote im Internet mehr zahlen zu wollen, wenn sie im Gegenzug mehr Verfügungsgewalt über die persönlichen Daten bekommt. "Datenschutz ist präsenter geworden, aber noch immer nicht das Riesenthema", interpretiert Birgit Starmayr von market die Daten, aus denen sie im Detail auch eine Alterskorrelation herauslesen kann: "Je älter die Befragten, umso größer ist das Bewusstsein."

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Die intensive Berichterstattung sowie die Aktivitäten von betroffenen Firmen rund um die DSGVO, die ab 25. Mai gilt, haben dazu geführt, dass 89 Prozent der Befragten angeben, diese grundlegende EU-Verordnung zu kennen. Der Weg zur datenmündigen Gesellschaft, in der möglichst viele Bürger souveräne Entscheidungen über ihr Datenleben treffen, ist aber noch immer lang: Nur 24 Prozent der Bevölkerung befassen sich nach eigener Einschätzung oft bzw. regelmäßig mit der Thematik.

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Diese repräsentative trend-Umfrage wurde vom market-Institut durchgeführt. 503 Befragte.

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