Uber in China: Jahresverlust von über einer Milliarde Dollar

Uber in China: Jahresverlust von über einer Milliarde Dollar

Beinharter Wettbewerb bedeutet für Uber in China ein Milliardenverlust.

Der US-Taxi-Dienst Uber liefert sich mit dem chinesischen Anbieter Didi Kuaidi ein heißes Gefecht, das viel Geld verbrennt. Doch die Finanzkraft des Uber-Rivalen sowie die Größe wird der US-Dienst nicht so schnell in die Knie zwingen können. Der chinesische Konkurrent wird mit reichlich Geld ausgerüstet.

San Francisco. Ein eisiger Gegenwind bläst dem US-Fahrtendienstvermittler Uber in China ins Gesicht: Im Kampf um Marktanteile muss Uber offenbar viel Geld in die Hand nehmen, um die Konkurrenz zu bekämpfen. Und zwar Milliarden - in Dollar wohl gerechnet. "Wir sind in den USA profitabel, aber wir verlieren mehr als eine Milliarde Dollar im Jahr in China", sagte Uber-Chef Travis Kalanick dem kanadischen IT-Onlinemagazin "Betakit".

In China hat Uber mit erbitterten Widerstand lokaler Anbieter zu kämpfen. Der private Taxi-Dienst kreuzt mit Didi Kuaidi die Klingen. Der Kampf um Marktanteile verschärft sich. Und das dürfte sich so schnell nicht ändern. Denn hinter Didi Kuaidi stecken die beiden Technologie-Konzerne Tencent und Alibaba. Sie sind die Geldgeber des chinesische Fahrdienstes.

Finanzkraft oder Größe - oder beides

Die Uber-Dependance in China erklärte, der Didi Kuaidi gebe deutlich mehr für die Gewinnung von Kunden aus als Konkurrenten in Amerika und ruiniere damit das Geschäft. Didi Kuaidi wies die Vorwürfe zurück und betonte, das Unternehmen profitiere von seiner Größe.

Die Chinesen sind nach eigenen Angaben in 400 Städten der Volksrepublik unterwegs, in etwa der Hälfte davon profitabel. Uber betreibt seinen Fahrdienst derzeit in gut 40 chinesischen Metropolen, bis zum Ende des Jahres sollen es 100 sein.

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Christian Huck

Management Commentary

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