Tristan Horx: "Eine sinnvolle Digitalisierung in der Gesellschaft"

Wie können wir das Netz nutzen, um eine Zukunft aufzubauen, die nicht auf Abgrenzung und Spaltung basiert, fragt Tristan Horx in seinem neuen Buch "Unsere Fucking Zukunft". Der Trendforscher im Interview über Boomer-Bashing, Twitterblasen und Bullshit-Filter.

Tristan Horx

Tristan Horx

Sie lesen immer noch Zeitung, auch Facebook und Fernsehen zählen zu ihren Lieblingsmedien, und beim Versenden von WhatsApp-Nachrichten reicht ihnen das "Daumen hoch"- Emoji? Ich gratuliere, Sie sind ein Babyboomer. Sorry wegen der bösen Memes über Sie", schreibt Tristan Horx in seinem neuen Buch. Der Trendforscher beschäftigt sich darin mit dem Generationenkonflikt, der sich nicht zuletzt auch im unterschiedlichen digitalen Nutzungsverhalten zeigt. Horx hinterfragt, was die wirklich relevanten Trennlinien zwischen den Alten und den Jungen sind und wie wir das Netz nutzen können, um zusammen eine Zukunft aufzubauen, die nicht auf Abgrenzung und Spaltung basiert.

Vorangestellt hat er seiner Analyse einen kurzen Abriss der modernen Generationen und der dazugehörigen Klischees: vom Boomer , geboren in den geburtenstarken Jahren von 1946 bis 1964, über die Generationen X (1965 bis 1979), die Generation Y (1980 bis 1994), auch als Millennials bekannt, bis zur jüngsten Generation Z wie Zoomer , zwischen 1995 und 2020 geboren. Einer Generation, die, quasi mit dem Smartphone in der Hand geboren, digital verseucht ohne Aufmerksamkeitsspanne von einer Notification zur nächsten rauscht. So verorten zumindest Boomer den übertriebenen Technologiegebrauch der jüngsten Generation, der es mit Fridays for Future oder Black Lives Matter gelungen ist, keine Rebellion "gegen", sondern eine "für" den Wandel vom Digitalen ins Analoge zu bringen. Dennoch sei es innerhalb der älteren Generation schon fast ein Reflex, schlecht über die Jugend zu sprechen, kommentiert Tristan Horx - mit 28 Jahren selbst der Generation Y angehörend - das Generationenmobbing im Netz.

Der Wandel verlangt Solidarität.

Zu verdummt, zu weich, undankbar und ohne Bezug zur Realität sehen die Babyboomer vielfach die darauffolgenden Generationen X, Y, Z, die ihrerseits jede Gelegenheit für ein Bashing der oftmals weniger medienkompetenten Boomer nutzen. "Cringe ", für Fremdscham und Peinlichkeiten aller Art, ist eines der Jugendworte des Jahres und meint vielfach jene Sachen, die die Boomer in den WhatsApp-Gruppen rumschicken. Im Raum steht aber vor allem der konkrete Vorwurf, mit eigensinnigem Konsum die Zukunft ruiniert und eine Welt geschaffen zu haben, die nicht mehr nachhaltig ist, nicht nur im ökologischen, sondern auch im ökonomischen Sinn.

Noch seine Generation, so Horx im Interview, sei bis 9/11 in einer unglaublich heilen Welt aufgewachsen: wirtschaftlicher Aufschwung, Globalisierung, Aufschwung von Digitalisierung. "Die Generation Z hingegen ist mit der Flüchtlingskrise aufgewachsen, hat erlebt, wie regressiv alle geworden sind, dann kam die Coronapandemie, und in der Zukunft wartet die Klimakrise. Dagegen war die Generation Y aufschwungsverwahrlost."

Die mediale Welt sei nun geprägt von Untergängen: "Die beste Zukunft, die wir erreichen können, ist vielleicht ,kein' Untergang. Das motiviert keinen. Darum braucht es einen positiven Spin", so der Trendanalyst. "Denn eigentlich sind wir uns über die Generationen hinweg ähnlicher denn je und stehen als Gesamtgesellschaft schlicht vor zu großen Herausforderungen, um übereinander herzuziehen." Der Wandel verlangt nach Solidarität. Und da müsse sich vor allem in Sachen Digitalisierung noch eine Menge tun.


INTERVIEW.

Twitter? No one cares!

Tristan Horx

Tristan Horx

Trend- und Zukunftsforscher Tristan Horx im Interview über digital ausgetragene Generationskonflikte, die Macht der Sozialen Medien und den digitalen Overkill: Boomer-Bashing, Twitterblasen, Bullshit-Filter, Like-Depressionen.

trend: Die aktuellen Ereignisse bringen Ihre Generationenbilder etwas durcheinander. Die gesicherten Whats-App-Chatprotokolle stammen alle von Politikern der Generation Y. Wie konnte das den "Digital Natives" passieren? Hybris oder zu viel "House of Cards" geschaut? Das wäre einem der Technik misstrauenden Boomer nicht passiert, wo der Grundsatz immer noch lautet: Ein Schrifterl ist ein Gifterl.
Matthias Horx: Die Ministerien sind mittlerweile ja sogar auf Telegram umgestiegen. Aber auch das kann man problemlos knacken. Das moderne politische System ist überhaupt nicht gerüstet für die digitalen Fragen. Allein dass es immer noch als Malheur gesehen wird, wenn man Facebook-Daten verwendet, um Wahlkampf zu machen. Es gibt natürlich eine sozial-evolutionäre Anpassung, die ist aber graduell. Nur weil wir angeblich "Digital Natives" sind, können wir trotzdem nicht damit umgehen. Diese Politikergeneration ist zwar sehr jung, macht aber Politik für Boomer durch und durch. Müssen sie auch in einem konservativen Land wie Österreich, sonst würden sie keine Wahlen gewinnen. Das ist demografische Realpolitik.

Die Coronakrise hat nicht nur die Digitalisierung beschleunigt, sondern auch den Generationenkonflikt im Netz. Was kann denn der Boomer vom smarten Zoomer lernen?
Generell könnte man sagen, die digitale Selbstverständlichkeit, mit der diese Generation in die Welt geht. Vor allem das Hinterfragen. Boomer teilen über fünfmal mehr Fake News als die Generation Z, wie Studien belegen. Das liegt daran, dass früher Zeitungen gelesen und Nachrichten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen geschaut wurden. Das waren gesicherte Informationen. Dieses Konsumationsverhalten linear auf digitale Medien zu übertragen ist fatal. Denn da geht es um ganz andere Profitmechanismen, Klicks, Aufmerksamkeit. Da muss man eine Grundskepsis entwickeln. Zoomer haben schon eine gewisse Apathie gegenüber Onlineinhalten entwickelt und damit einen Bullshit-Filter, also die Fähigkeit, Fakes und Funktionalisierungen zu erspüren. Die Jungen bekommen das hin, obwohl sie vom Bildungssystem diesbezüglich nichts dazu mitbekommen. Da fehlt noch die Weitsicht.


Boomer teilen über fünfmal mehr Fake News als die Generation Z.

Die fehlt wohl auch in puncto flexible Arbeitswelt, wie Sie schreiben. "Es wird Digitalisierung gepredigt, während die Arbeitsverhältnisse noch im Zeitalter der Industrialisierung feststecken."
Die digitale Technologie dazu gibt es schon lange, es fehlt aber eine moderne Vertrauenskultur in Unternehmen. Es geht nicht darum, wie progressiv sich ein Unternehmen preist, weil es die Mitarbeiter einen Tag in der Woche Homeoffice machen lässt. Das Homeoffice ist nicht die Lösung aller Probleme. Jeder sollte für den richtigen Arbeitsbereich am richtigen Ort sein. Digital hat seine Vorteile, Analog hat seine Vorteile. Die jeweils zu erkennen ist die Devise.

Laut Digital-Detox-Expertin Anitra Eggler arbeiten Führungskräfte im Durchschnitt nur 27 Minuten pro Tag konzentriert und ungestört ...
Kreativ-digitale Arbeit kann man keine acht Stunden tätigen. Dazu gibt es eine fantastische Arbeitszeitauswertungsstudie von Microsoft in Japan. Die zeigt, dass man bei reduzierter Arbeitszeit sogar leicht erhöhte Produktivität hat. Aber wir haben das Fließbanddenken in die Moderne übertragen und genießen die Vorteile des Digitalen gar nicht. Die Büros sind auch so gebaut. Zuletzt gab es halt mehr Creative Meeting Rooms oder Rückzugskojen. Alles Schrott. Manche Arbeit braucht einfach viel Konzentration und wenig Ablenkung. Wozu denn der ganze technologische Fortschritt, wenn wir dann die Arbeitsrahmenbedingungen nicht anpassen. Glückliche und entspannte Mitarbeiter arbeiten produktiver. In einer Zeit des digitalen Arbeitens muss man nicht mehr Gefangener des Büros sein. Aber das zu sagen, wird immer noch als ketzerisch gesehen.


Lieber selbstständig ins Risiko gehen, statt in alten, verkrusteten Strukturen arbeiten.

Warum kommt man da nur so langsam voran?
Weil es immer noch um das alte Leistungsgesellschaftsargument geht. Den Neoliberalismus von Reagan und Thatcher zu überwinden, ist Teil der Moderne. Aber Arbeitsmodelle sind immer auch eng an die Politik gebunden, und die Politik hat für die großen Wandlungshorizonte momentan überhaupt keine Augen. Die Umsetzung der Technologie ist immer einfacher als die Änderung der soziopolitischen Rahmenbedingungen und Hard Facts.

Zeigt sich auch hier generationenspezifisches Verhalten?
Wir sehen jetzt, wie die alte Arbeitswelt mit den neuen Möglichkeiten kämpft. Altes Management muss lernen, loszulassen, Vertrauenskultur schaffen. In der jungen Generation sitzt niemand mehr acht Stunden sinnlos ab. Da kann man niemanden mehr quälen mit regressiver Arbeitskultur. Den Generationen Y und Z ist das Glück wichtiger. Die Formel für die Boomer war noch: Gute Ausbildung, harte Arbeit und Dranbleiben heißt Aufstieg. Diese Arbeitsgleichung geht nicht mehr auf, da kann man so ambitioniert sein, wie man will. Allein wenn man sieht, wie viel Jugendliche sich in der Start-up-Szene verheizen, weil sie lieber selbstständig ins Risiko gehen, statt in alten, verkrusteten Strukturen zu arbeiten.

Die Jugend ist auch in der Protestkultur neue Wege gegangen, hat sich für Fridays for Future digital organisiert und das Netz für und nicht gegen etwas genutzt.
Die jüngere Generation hat eben manchmal das richtige Gspür für eine korrekte Synthese aus real und digital. So bewirkt man auch etwas. In Boomer-Foren finden sich alle gegenseitig toll und geil, aber es passiert genau gar nichts im Vergleich zur globalen Protestkultur von Fridays for Future oder Black Lives Matter. So funktioniert sinnvolle Digitalisierung in der Gesellschaft. Sie bewirkt nur etwas, wenn man damit wieder in den analogen Raum geht, Begegnungszonen nach außen findet. Die Aufgabe von sozialen Medien wäre es eigentlich, einen aus der sozialen Blase rauszuzwingen.


Bei Social Media haben sich immer die schlimmsten Klischees bewahrheitet.

Twitter hingegen bezeichnen Sie als "Kreiswixerei" ...
Das Informationsklima auf Twitter ist das toxischste, das man sich vorstellen kann. Die Leute, die auf Twitter sind, denken, sie sprechen über die Realität. No one cares! Es sind nur die 15 bis 20 Prozent, die auf Twitter unterwegs sind. Und darunter kaum jemand aus der Generation Z.

Mit zunehmender Erregungsbereitschaft wird auch der Diskurs über Political Correctness und Gendergerechtigkeit im Netz zwischen den Generationen geführt.
Würde man die Leute einander gegenübersetzen, würden andere empathische Mechanismen wirken. In der Abstraktion kann man sich ewig aufregen. So gesehen sind die sozialen Medien ein Haupttreiber der Erregungsbereitschaft. Im Digitalen kann man sich endlos in hypothetischen Szenarien verlaufen, da wird alles klinisch ausformuliert, was sich in der Realität betrachtet ganz anders anfühlt. Aber es gibt die Tendenz in den sozialen Medien, die Leute wieder näher zusammenzubringen. Achtsamkeits-Apps versuchen, eine Trendwende einzuleiten, etwa das Gegenteil von Tinder anzubieten. Nach Quantität und Erregung setzt man auf Qualität und Bindung.

Dieser Tage hat Whistleblowerin Frances Haugen gegen Facebook massive Vorwürfe erhoben, etwa wie Jugendliche für astronomische Profite mithilfe von Algorithmen ausgenutzt werden sollen. Was machen Social Media mit jedem von uns?
Die schlimmsten Klischees haben sich hier immer bewahrheitet. Wir sind jetzt an dem Punkt, wo Social Media ein Gemeingut geworden ist, aber in den Händen von privaten Konzernen ist. Wir leben immer länger, der technologische Fortschritt wird sich nicht verlangsamen, da ist es höchste Eisenbahn, zu sagen, wir müssen die Algorithmen demokratisieren. Social Media ist vorhanden, man muss es nur richtig einsetzen. Da ist Ihre Zunft der Journalisten genauso gefragt. Die Deutungsmacht über Informationen, wer sie wie, wo, wann bekommt, ist eine extrem hohe Kunst. Man muss auch aufhören mit der Negativzeichnung und sollte eher fragen, was man mit den ganzen Datenbergen im Positiven machen könnte. Etwa bei Gesundheitsfragen. Wenn Facebook und Google wissen, dass man schwanger ist, bevor man es selber weiß, wenn Alexa an der Stimme erkennt, ob ich Corona bekomme. In Big Data steckt so viel Potenzial, das im Moment eher für Werbung statt Lebensqualität verwendet wird.


Es wären radikale Digital-Detox-Programme gefragt.

Sie sagen, jede Generation hat ihr eigenes Laster im Netz.
Die Boomer drehen sich mit Fake News im Kreis, die X-ler haben diese peinliche LinkedIn-Kultur geschaffen, die Y-ler waren die erste Instagram-Generation, eine noch jüngere Generation kippt auf TikTok rein. Wobei die Themen bei Y und Z fließend sind. Da geht es um sehr Ähnliches wie Oberflächlichkeit und Inszenierung. Die einzige Social-Media-App, die wirklich generationsübergreifend funktioniert, ist WhatsApp.

Wie wirkt denn das Belohnungssystem der Likes auf die unterschiedlichen Generationen?
Hier muss man sagen, dass vor allem Apps wie Tinder junge Männer in schwere Depressionen stürzen. Wenn die Illusion geschaffen wird, dass nur Tophengste viele Frauen abbekommen, verabschieden sich viele, die dem Bild nicht gerecht werden, ganz aus der Gesellschaft in irgendwelche Onlinewelten. Wohin das führen kann, ist gerade als apokalyptische Vision in Japan zu sehen.

Ist die Peergroup für Jugendliche heute überhaupt noch relevant, oder hat die digitale Blase alles übernommen?
Während Corona galt, zugespitzt formuliert, für viele: Wenn du die digitale Blase verlierst, dann hast du gar nichts mehr, wenn die Schule zu ist. Viele waren megadepressiv nach den Lockdowns. Da genügt es nicht, zu sagen: "Da musst du jetzt einfach mehr Zeit mit deinen Freunden verbringen oder Fußball spielen gehen." So funktioniert deren Welt nicht mehr. Aber die Beratungsmechanismen sind noch in der Welt von früher verhaftet. Viele Jugendpsychologen verstehen das alles nicht. Auch das Belohnsystem der Likes, welche Dopaminschübe das auslöst. Man denkt drüber nach, wieso es so wenig Likes für ein cooles Bild gab, das löst Frustrationen aus und kann den Tag ruinieren. Da wären radikale Digital-Detox-Programme gefragt. Denn wir dürfen nicht alle Mechanismen, für die wir biologisch gebaut sind, aufgeben. Menschen sind soziale Wesen.


Es gilt, Kommunikation wieder als Kulturform zu erlernen. Digitale Bildung muss früh etabliert werden.

Wie also schaut der Ausweg aus?
Ich denke, dass die digitale Überdosis, die wir alle im Lockdown genossen haben, auch sehr hilfreich und gesund war. Wenn sich Jugendliche jetzt treffen, sieht man weitaus weniger Smartphones am Tisch liegen.

Das hätte jetzt ein Boomer auch sagen können.
Die haben ja nicht immer unrecht. Immerhin haben sie die Welt, in die sie reingeboren wurden, maßgeblich liberalisiert und egalitär gemacht. Aus dem Rückspiegel betrachtet wirken sie spießig. Aber das sind sie nicht. Die Boomer sind in ihrem digitalen Konsum viel gefährdeter und sind die, die heute viel öfter aufs Smartphone schauen. Es gilt, Kommunikation wieder als Kulturform zu erlernen. Da geht es um digitale Bildung, und die muss früh etabliert werden. Aber Eltern sind oft überfordert, den Kindern Medienkonsum beizubringen. Und die Schule macht es auch nicht. Dabei wäre es nicht so kompliziert: Wie funktionieren Algorithmen, wie Appification? Warum bekommt man bei Likes und bestimmten Notifications ein Glücksgefühl? Wie macht man Digital Detox, wann dreht man abends sein Smartphone ab, wie lernt man wieder schlafen in der Moderne?

Wie schaut Ihr digitaler Detoxplan aus?
Nicht alles, was ich predige, schaffe ich selbst. So ehrlich bin ich. Ich rette mich, indem ich kaum auf Social Media aktiv bin, ich habe kein Netflix oder Amazon. Ich kenne mich selbst zu gut. Ich bin ein Suchtmensch, wenn ich Amazon habe, ist mein Geld weg, wenn ich Netflix habe, meine ganze Zeit.

Was erwartet die jetzt geborene Generation Corona, C?
Die wird nicht mehr drüber reden müssen. Wir werden dann gelernt haben, wie man mit Big Data und Aufmerksamkeitsökonomie umgeht. Aber diese Generation wird ihre eigenen Probleme haben, wird vielleicht diskutieren, wie viel Bionik sie in den Körper lässt. So funktioniert Fortschritt: Übertreibung, Kurskorrektur, Synthese. Und das immer wieder.

Buchtipp

Tristan Horx, "Unsere Fucking Zukunft"
Quadriga Verlag, 192 Seiten, € 17,40

Fridays for Future, Black Lives Matter und Occupy Wallstreet waren nur der Anfang, das Zeitalter neuer Generationenverträge beginnt jetzt! Die Coronakrise hat diesen im Hintergrund schlummernden Konflikt endlich in den Vordergrund gebracht. Tristan Horx untersucht, ob unsere Generationenbilder nach wie vor zutreffen. Sind wir noch in Altersschubladen einzuordnen? Wie können wir das Netz nutzen, um zusammen eine Zukunft aufzubauen, die nicht auf Abgrenzung und Spaltung basiert? Ein Blick in die Welt von morgen - frech und verständlich.


ZUR PERSON

Tristan Horx, 28, ist Trend- und Zukunftsforscher beim Zukunftsinstitut, das sein Vater Matthias Horx gründete, und dort verantwortlich für Medienprodukte sowie Keynote-Speaker. Aus der Sicht der jüngeren Generationen untersucht er Gesellschaft, Digitalisierung und Ökologie. Aktuell arbeitet er an einem Buch über den modernen Mann im Zeitalter der Frauen.

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