Stabiles WLAN ist heuer wichtiger als gutes Wetter [EFA2020]

Wie sich das Europäische Forum Alpbach EFA 2020 digitalisiert: Ein Blick hinter die Kulissen.

Stabiles WLAN ist heuer wichtiger als gutes Wetter [EFA2020]

Alpbach. Die Feuertaufe hat geklappt. Am 23. August wurde das Europäische Forum Alpbach (EFA) eröffnet, nicht weniger feierlich als sonst, aber doch anders, ganz anders. Wie so viele andere Großveranstaltungen in aller Welt geht auch das EFA heuer über weite Teile virtuell über die Bühne – wird zu einem Hybridevent. Wenige Menschen sind am Berg, das Gros sitzt in Büros und Wohnzimmern in aller Welt, bringt sich über das Konferenztool Hopin in die Vorträge und Diskussionen ein.

Der größte Saal in Alpbach, der Elisabeth Herz-Kremenak Saal, in dem sich sonst 1000 Zuhörer drängen, darf heuer gerade für 75 Besucher bestuhlt werden. „Um die Atmosphäre vor Ort gut ins Netz zu übersetzen, haben wir Studios aufgebaut, in denen die SprecherInnen auftreten und über die Monitore eingespielt werden“, erzählt Sonja Jöchtl, Geschäftsführerin der Alpbach Stiftung. Die Bühnenbildnerin Gerti Rindler-Schantl hat ein heimeliges, atmosphärisches Setting entworfen.

Über 300 der sogenannten Sessions finden dabei ausschließlich digital statt, und nach den ersten Tagen zeigt sich, wieviel Routine alle Teilnehmer mit virtuellen Konferenzen gewonnen haben. „Alle haben verstanden, dass sie ein gutes Mikro brauchen und wie sie sich vor der Kamera geben sollten, dass sie aktiv wahrgenommen werden“, sagt Jöchtl. Parallel zu den Diskussionen stellen die Online-Teilnehmer im Chat-Modus Fragen und partizipieren. Vier bis fünf dieser Sessions laufen parallel.

Das Technikteam, das in Alpbach vor Ort ist, sitzt in gespiegelter Formation im Wiener Büro. Sollte in Alpbach ein Coronafall, oder andere technische Probleme auftreten, können die Kollegen in Wien aus dem Stand „die Sendung“ übernehmen. Dieses Back-up war bislang nicht notwendig. Die Ausrüstung vor Ort ist bestens, Verkabelungen, Mobilfunkverbindungen und WLAN wurden bereits im Vorfeld optimiert.

Hinter den Kulissen sorgen TV- und Internetprofis, die das EFA-Team heuer verstärken für einen reibungslosen Ablauf. „Allein die Veranstaltungstechnik führt heuer zu Mehrkosten von rund 200.000 Euro“, sagt Jöchtl, die erzwungenen Digitalisierungsschub positiv erlebt. „Durch Corona setzen wir beim EFA Dinge um, über die wir schon lange debattiert haben, sie aber nicht zur Umsetzung brachten. Ein Beispiel dafür ist der Online-Ticketverkauf.“

Das EFA wird in normalen Jahren von 5.000 Menschen besucht, heuer wurden bereits 4.000 Onlinetickets verkauft. Jöchtl ist überzeugt, dass die Digitalisierung das Event auch in Post-Corona-Zeiten ändern wird: „Wir werden nicht mehr jeden Vortragenden für zwei Stunden aus den USA einfliegen lassen. Es funktioniert auch per Zuschaltung wunderbar.“

Wer beim EFA2020 teilnehmen will, Onlinetickets gibt es hier =>2020.alpbach.org



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