Klick und kauf: 80 Prozent der Jungen shoppen online

Online-Shopping gehört in Österreich mittlerweile zum Alltag. Die Analyse der Statistik Austria zeigt, dass es vor allem unter den Jüngeren besonders weit verbreitet ist. Smart-Home-Lösungen konnten sich hingegen bislang noch nicht wirklich durchsetzen.

Klick und kauf: 80 Prozent der Jungen shoppen online

Österreicher lieben es Kleidung online zu shoppen. Und es könnten noch mehr werden.

Die Jungen geben die Richtung vor. 81 Prozent der 16- bis 24-Jährigen kaufen online ein, bei 25- bis 34-Jährigen liegt der Prozentsatz der Online-Shopper mit 80,7 Prozent ähnlich hoch. Das geht aus neuen Zahlen der Statistik Austria zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in privaten Haushalten hervor,

Insgesamt macht sich der Anteil derjenigen, die Waren und Dienstleistungen im Internet kaufen mit 62 Prozent der 16- bis 74-Jährigen geradezu moderat aus. Doch dieser Status quo dürfte mittel- bis langfristig nicht zu halten sein, betrachtet man die Gewohnheiten der Jungen. Das Wachstumspotenzial beim Online-Shopping dürfte auch noch nicht ausgereizt sein. Fast drei Viertel aller Befragten surfen mehrmals täglich im Internet, bei den 16- bis 24-Jährigen sind es 98 Prozent, also nahezu jeder.

Vier Millionen Österreicher haben in den letzten zwölf Monaten online eingekauft. Seit 2003 hat sich der Anteil der Online-Shopper an der Gesamtbevölkerung somit fast versechsfacht.

16 bis 34-Jährige shoppen am häufigsten online.

Kleidung und Sportsachen bevorzugt
Am häufigsten wurden dabei Kleidung und Sportartikel (64 Prozent der Online-Shopper) und Urlaubsunterkünfte oder andere Reisearrangements (63 Prozent) gekauft. Dahinter folgten Tickets für Veranstaltungen (42 Prozent) sowie Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, E-Learning-Materialien oder E-Books (41 Prozent) und Filme oder Musik (38 Prozent).

Erst zehn Prozent nutzen Smart Home
Während das Online-Shopping inzwischen nahezu selbstverständlich von der Hand geht, sind die Österreicher bei Smart-Home-Installationen noch zurückhaltender. Die Lösungen, mit denen zum Beispiel die Heizung, das Licht, Sicherheitssysteme oder Haushaltsgeräte über das Internet gesteuert werden können, haben bisher nur in einem kleinen Teil der Haushalte Einzug gefunden. Nur jeder Zehnte steuert smarte Systeme oder Geräte in den eigenen vier Wänden via Internet.

Am aufgeschlossensten gegenüber Smart Home Lösungen sind auch hier wieder die Jüngeren. 12 Prozent der 16- bis 24-Jährigen, 13 Prozent der 25- bis 34-Jährigen und 16 Prozent der 35- bis 44-Jährigen nutzen sie.

Stefan Bergsmann, Geschäftsführer von Horváth & Partners Österreich

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