NFON bleibt in der Leitung

Mehr Großkundengeschäft, ein eigenes Teamarbeitstool und verstärkte Osteuropa-Aktivitäten sollen den Kommunikationsanbieter bis 2024 zur Nr. 1 in Europa machen.

NFON CEO Klaus von Rottkay

NFON CEO Klaus von Rottkay

Im März hatte die NFON AG ihre Zahlen für 2020 vorgelegt: Der Umsatz war im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 67,6 Millionen Euro gestiegen, der Vorsteuergewinn auf 2,3 Millionen. Nebenstellen (sog. Seats) konnten ebenso gesteigert werden wie die wichtigen wiederkehrenden Umsätze. Für CEO Klaus von Rottkay eine erfreuliche Entwicklung, in einem Corona-bedingt volatilen Umfeld. Das Hauptgeschäft macht der Anbieter für Cloud-Telefonie nach wie vor mit dem Klein- und Mittelstand, wo zwischen 20 und 250 Nebenstellen gebucht werden.

Mitte April präsentierte NFON seine mittelfristigen Wachstumspläne bis 2024 vor Investoren und Medien. In drei Punkten wollen sich die Deutschen vom Mitbewerb abheben: Maximale Integrationsmöglichkeiten, benutzerfreundlichstes Design und schlagkräftigster Vertrieb. NFON will neben dem etablierten Partnernetzwerk im Mittelstand über Allianzen mit großen IT-Beratern Zugang zu Großprojekten gewinnen und den Konzernmarkt erschließen, wo 1000 und mehr Nebenstellen pro Kunde warten. In der Produktentwicklung selbst werden alle Schnittstellen programmiert, die die Anwender verlangen, heißt es.

Wachsen mit MS Teams

Das starke Wachstum von MS Teams in der Pandemie wird weitere Integrationen bringen. Klaus von Rottkay: „Microsoft ist hier nicht Konkurrent sondern Partner.“ Mit Ende 2021 will das Unternehmen auch eine hauseigene Meet-Share-Lösung im Portfolio haben. Um das hauseigene „Zoom“ final auf die Rampe zu bringen, werden die Entwicklerkapazitäten weiter stark ausgebaut. Keine leichte Übung: NFON hat im Corona-Jahr in Portugal einen Entwicklerstandort aufgebaut, und sucht weiter nach Fachkräften.

Dem Ziel, größter europäischer Cloud-Kommunikationsanbieter (Cloud PBX) zu werden, will von Rottkay allerdings auch mit einem verstärkten Engagement in Osteuropa rascher näher kommen. „Hier gibt es Märkte, in denen wir noch viel Potenzial sehen. Polen ist sehr vielversprechend.“ Derzeit wird das Osteuropa-Geschäft von St. Pölten, dem österreichischen NFON-Standort, koordiniert. Die Geschäfte in Österreich laufen laut von Rottkay ausgezeichnet: „Einer der am schnellst wachsenden Märkte für Cloud-Telefonie.“ In Österreich gibt es die Kombination Microsoft Teams mit dem NFON-Produkt „Cloudya“ seit Herbst 2020, vertrieben unter anderem durch Ingram Micro.

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