Mobilfunker HoT stellt auf schnelle LTE-Technologie um

Ab dem 13. Juni werden alle Neukunden vom Diskonter Hofer auf den schnellen Mobilfunk-Standard LTE gesetzt. Der Technologiedienstleister Ventocom von Michael Krammer hat bereits über 500.000 Kunden für Hofer ins Netz geholt. Krammer will für seinen Wiener Fußball-Traditionsklub SK Rapid Wien noch heuer ein Mobilfunkangebot schnüren. Ventocom schnürt für Hofer und Allianz bereits Mobiflunkpakete.

Mobilfunker HoT stellt auf schnelle LTE-Technologie um

Wien. Das Mobilfunkangebot HoT, das über den Lebensmitteldiskonter Hofer vertrieben wird, hat 15 Monate nach seiner Markteinführung die 500.000-Kunden-Schwelle geknackt. Der Mobilfunker mischte den heimischen Tarifmarkt mit Vertrags-Ungebundenheit, Prepaidvorteilen und Billigtarifen auf. Der Vorwurf, unter den Kunden befänden sich zahlreiche "Karteileichen", weist der Ventocom-Firmenchef zurück.

Michael Krammer, geschäftsführender Gesellschafter von Ventocom, berichtete am Montag vor Journalisten von mittlerweile über 540.000 Kundenverträgen, die über den Diskonter Hofer innerhalb von 15 Monaten lukriert wurden. Als Kunde zählt, wer mindestens einmal im vergangenen Jahr eine Aufladung seines Guthabens vorgenommen hat. Der Umsatz pro Kunde und Monat liegt bei etwa sechs Euro.

Erst vor knapp 17 Monaten hat der HoT-Betreiber Ventocom am österreichischen Mobilfunkmarkt sein Mischangebot aus Prepaid und Vertrag gestartet. Innerhalb von drei Monaten waren bereits 167.000 SIM-Karten von HoT über den Ladentisch gewandert. Insgesamt sind in Österreich mehr als 13 Millionen SIM-Karten im Umlauf. Seit Jänner des Vorjahres hätten sich 32 Prozent aller Rufnummer-Mitnahmen - 80.000 Handynummern anderer Betreiber - zu HoT abgesetzt.

Mit LTE auf Kundenfang

Weitere Kunden will HoT mit LTE (4G), dem aktuellsten Mobilfunkstandard, gewinnen. Alle Neueinsteiger erhielten ab heute, dem 13. Juni, automatisch den LTE-Standard von bis zu 50 Mbit pro Sekunde. Bestehende Kunden von Datenpaketen, soweit sie nicht bereits auf der schnelleren Welle surften, würden bei einer Paketerneuerung automatisch auf das schnellere LTE umgestellt, hieß es. Mehr als 50 Prozent der HoT-Kunden würden bereits den LTE-Standard nutzen.

Das Unternehmen Ventocom agiert als sogenannter "virtueller Mobilfunkanbieter", d.h. es werden Kapazitäten vom Mobilfunkbetreiber T-Mobile zugekauft. HoT bedient sich somit eines virtuellen Netzes. Beim Thema eigenes Netz bremste der Firmenchef. Dies sei frühestens 2020 möglich. Erst zu diesem Zeitpunkt gebe es die nächste Frequenzversteigerung. Zudem sei es eine Frage der Auktionsbedingungen und der damit verbundenen Auflagen, wiegelte Krammer ab.

Der LTE-Tarif "HoT fix" (3 GB und 1.000 Einheiten SMS/Sprachtelefonie) ist mit 9,90 Euro für 30 Tage angesetzt. Für "HoT fix Plus" (6 GB und 1.000 Einheiten SMS/Sprachtelefonie) gilt ein Preis von 16,90 Euro für 30 Tage. Vielsurfer am Smartphone könnten um zwei Euro monatlich die Verbindungsgeschwindigkeit bei beiden Paketen von 50 auf 100 Mbit/Sekunde verdoppeln.

HoT wurde Anfang 2015 mit monatlich kündbaren Verträgen ohne Servicegebühren auf den Markt geworfen. Die Einfachheit und Preistransparenz, die Möglichkeit, sämtliche Services über das Internet zu erledigen sowie das Aus für die "lästige Vertragsbindung" bleibt für den Ventocom-Chef das Erfolgsrezept von HoT. Von einem weiteren Wachstum sei auszugehen, sagte er.

Rapid-Tarif

Mittlerweile kündigte Krammer, der in zweiter Funktion als Präsident des Wiener Fußball-Klubs Rapid fungiert, an, dass es noch heuer einen eigenen "Rapid-Tarif" für Fans und Mitglieder des Traditions-Klubs geben wird. Mit der Allianz Versicherung, die auch der Namensgeber für das neue Rapid-Fußballstadion in Wien ist, ist Ventocom bereits eine "SIM-Partnerschaft" eingegangen. Seit September 2015 führt die Allianz mit "Allianz-SIM" ein versicherungsfremdes Tarif-Produkt für Smartphones und Tablets im Portfolio, Geräteversicherung inklusive.

Auch an einem Auslandsengagement wird gefeilt. Aber außer, dass dies ein europäisches Land umfassen werde, wurde nichts Näheres verlautet.

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